Kenneth Johnson
Werdegang
Kenneth Johnson wurde am 26. Oktober 1942 in Pine Bluff, Arkansas, geboren. Er studierte am Carnegie Institute of Technology und arbeitete als Drehbuchautor, Produzent und Regisseur, vor allem im Bereich des Science-Fiction-Fernsehens. Zu seinen frühen Arbeiten zählen „The Six Million Dollar Man", „The Bionic Woman" und „The Incredible Hulk". 1983 schrieb und inszenierte er die Miniserie „V", die von einer Invasion reptilienartiger Außerirdischer erzählt. An der Fortsetzung „V: The Final Battle" war er nur kurz beteiligt, bevor er das Projekt wegen Meinungsverschiedenheiten mit dem Sender verließ; später wurde er dort unter dem Pseudonym Lillian Weezer als Mitautor genannt. 1989 produzierte er die Serie „Alien Nation". 1997 schrieb und inszenierte er den Film „Steel" mit Shaquille O'Neal. In den 2000er-Jahren arbeitete Johnson an einer neuen „V"-Fortsetzung, die schließlich nicht realisiert wurde, adaptierte den Stoff aber 2008 als Roman.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind acht Titel von Kenneth Johnson als Regisseur verzeichnet, vier Filme und vier Serien, die den Zeitraum von 1977 bis 1999 abdecken, also 22 Jahre. Die Titel verteilen sich auf Genres wie Science-Fiction, Action & Adventure, Drama, Familie, Horror und Komödie, mit einem klaren Schwerpunkt auf Science-Fiction- und Abenteuerstoffen, darunter mehrere Ausgaben der „V"-Reihe sowie „Der unglaubliche Hulk".
Einordnung
Die Bewertungen der gelisteten Titel liegen zwischen 6,1 und 7,8 von 10, im Schnitt bei 6,9. Der älteste Titel im Katalog erschien 35 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste 57 Jahre danach. Damit deckt die vorliegende Filmografie einen Großteil seines Wirkens im Science-Fiction-Fernsehen der 1970er- bis späten 1990er-Jahre ab, mit insgesamt gleichmäßig positiven Bewertungen ohne große Ausreißer nach unten.
Filmografie (Regie)