José Padilha
Werdegang
José Padilha wurde am 1. August 1967 in Brasilien geboren. Er machte sich als brasilianischer Regisseur mit Filmen wie „Bus 174" sowie „Tropa de Elite" und dessen Fortsetzung „Tropa de Elite 2" einen Namen. Diese Filme bilden gemeinsam eine Trilogie, die sich mit dem Einfluss von Medien, Polizei und schließlich Politikern beschäftigt. Zudem drehte er die Dokumentation „Secrets of the Tribe", die sich mit Vorwürfen gegen Anthropologen befasst, die in den 1960er- und 1970er-Jahren die Yanomami-Indianer erforschten und ihnen dabei unangemessen begegnet sein sollen, unter anderem in Form sexueller und medizinischer Übergriffe. Der Film feierte 2010 beim Sundance Film Festival Premiere.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de sind fünf Titel von José Padilha als Regisseur verzeichnet, alle als Spielfilme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 2002 bis 2018, also einer Spanne von 16 Jahren. Darunter finden sich „Bus 174" (2002), „Elite Squad" (2007), „Elite Squad: Im Sumpf der Korruption" (2010), „RoboCop" (2014) und „7 Tage in Entebbe" (2018). Genrewise reicht das Spektrum von Drama, Action, Krimi und Thriller bis zu Dokumentarfilm und Science-Fiction, was auf eine thematisch breite Regiearbeit zwischen realitätsnahen Stoffen und größeren Genreproduktionen hindeutet.
Einordnung
Die fünf Titel sind bei uns mit Werten zwischen 5,8 und 8,1 bewertet, im Schnitt mit 7,0 von 10. Die beiden „Elite Squad"-Filme liegen mit 8,1 und 7,9 am oberen Ende, während „RoboCop" und „7 Tage in Entebbe" mit 5,8 und 5,9 die schwächsten Werte in der Liste erhalten. Zwischen dem ältesten Titel „Bus 174" aus dem Jahr 2002 und dem neuesten, „7 Tage in Entebbe" von 2018, liegen 16 Jahre, was einer über anderthalb Jahrzehnte reichenden Regiearbeit im Katalog entspricht.