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Jörg Buttgereit

Jörg Buttgereit

Regisseur · geboren 1963-12-20

Werdegang

Jörg Buttgereit, geboren am 20. Dezember 1963, ist ein deutscher Autor, Film-, Hörspiel- und Theaterregisseur sowie Filmkritiker. Bekannt wurde er im deutschen Horrorfilm- und Splattergenre durch seine Filme, die auch in Japan, Großbritannien und den USA veröffentlicht wurden. In den frühen 1980er Jahren zeigte er in der Berliner Künstlerkneipe Risiko, in der Blixa Bargeld hinter dem Tresen arbeitete, erste selbstgedrehte Super-8-Kurzfilme. 1981 feierte dort sein Kurzfilm „Blutige Exzesse im Führerbunker“ Uraufführung. Sein filmisches Frühwerk präsentierte er zudem im Punk-Rock-Club SO36. Als Filmkritiker schrieb und schreibt er unter anderem für epd Film, das Filmmagazin ray, das Berliner Stadtmagazin tip, Splatting Image, die Filmzeitschrift deadline und das Online-Jugendmagazin fluter. Außerdem produzierte er Hörspiele für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Filmografie bei uns

Im Katalog sind zwei Titel von Jörg Buttgereit als Regisseur verzeichnet, beide Langfilme: „Nekromantik“ (1988) und „Nekromantik 2“ (1991). Die beiden Werke liegen drei Jahre auseinander und decken damit einen kurzen Ausschnitt seines Schaffens ab. Genreseitig sind sie dem Horror, dem Drama und dem Liebesfilm zugeordnet, was auf eine ungewöhnliche Mischung zwischen drastischem Genrekino und emotionaleren Elementen hindeutet. Serien sind bei uns nicht vertreten, der Schwerpunkt liegt vollständig auf Spielfilmen aus dem Ende der 1980er und dem Beginn der 1990er Jahre.

Einordnung

Der erste erfasste Titel erschien 25 Jahre nach Buttgereits Geburt, der zweite 28 Jahre danach. Beide Filme bewegen sich in unserer Bewertung im unteren Mittelfeld: „Nekromantik“ erhält 5,1 von 10, „Nekromantik 2“ 5,2 von 10, im Schnitt also 5,2 von 10. Die geringe Zahl von zwei Titeln erlaubt keine weiterreichende Einschätzung seines Gesamtschaffens innerhalb unseres Katalogs.

Filmografie (Regie)

Nekromantik 2
Nekromantik 2
1991
Nekromantik
Nekromantik
1988