Jessica Hausner
Werdegang
Jessica Hausner wurde am 6. Oktober 1972 in Wien geboren und ist eine österreichische Filmemacherin. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie 2001 mit ihrem Film „Lovely Rita", der in der Sektion „Un Certain Regard" bei den Filmfestspielen von Cannes gezeigt wurde. Drei Jahre später kehrte sie mit „Hotel" nach Cannes zurück, und 2014 wurde ihr Film „Amour Fou" für den Wettbewerb derselben Sektion ausgewählt. Hausner ist die Tochter des Wiener Malers Rudolf Hausner, Schwester der Kostümbildnerin Tanja Hausner und Halbschwester der Bühnenbildnerin und Malerin Xenia Hausner. Sie studierte an der Filmakademie Wien und gründete 1999 gemeinsam mit den Regiekollegen Barbara Albert und Antonin Svoboda sowie dem Kameramann Martin Gschlacht die Wiener Produktionsfirma coop99. 2017 wurde sie als Mitglied in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences aufgenommen.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Filme von Jessica Hausner als Regisseurin verzeichnet: „Little Joe - Glück ist ein Geschäft" aus dem Jahr 2019 und „Club Zero" aus dem Jahr 2023. Die beiden Titel liegen damit vier Jahre auseinander und decken ein Spektrum aus Drama, Komödie, Mystery, Thriller und Science Fiction ab, was auf ein genreübergreifendes, oft zwischen Genres changierendes Werk hindeutet. Serien sind bei uns nicht vertreten, ihr Schaffen taucht ausschließlich im Spielfilmbereich auf.
Einordnung
Die beiden gelisteten Filme wurden mit 5,9 und 5,7 von 10 bewertet, was einem Schnitt von 5,8 entspricht und auf eine mittlere, recht einheitliche Bewertung beider Titel hinweist. Der älteste erfasste Film entstand 47 Jahre nach Hausners Geburtsjahr, der jüngste 51 Jahre danach - die beiden Titel im Katalog decken somit nur einen kleinen, jüngeren Ausschnitt ihres Schaffens ab.