Jane Campion
Werdegang
Jane Campion, geboren am 30. April 1954, ist eine neuseeländische Filmemacherin. Sie wird für Spielfilme mit rebellischen Themen bekannt, in denen häufig Außenseiterinnen der Gesellschaft im Mittelpunkt stehen. Ihr Filmdebüt gab sie 1989 mit „Sweetie“, danach entstanden Werke wie „Ein Engel an meiner Tafel“, „Portrait of a Lady“, „Holy Smoke!“ und „Bright Star“. Besonders bekannt ist sie für Drehbuch und Regie zu „Das Piano“ und „The Power of the Dog“, für die sie insgesamt zwei Oscars erhielt. Zudem war sie Co-Autorin der Fernsehserie „Top of the Lake“. Im Rahmen der Neujahrs-Ehrungen 2016 wurde sie zur Dame Companion des New Zealand Order of Merit ernannt.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind neun Titel von Jane Campion als Regisseurin verzeichnet, überwiegend Filme, ergänzt um eine Serie. Die Werke reichen von 1989 bis 2021, decken also eine Zeitspanne von 32 Jahren ab. Der erste Titel entstand 35 Jahre nach ihrer Geburt, der jüngste 67 Jahre danach. Genrelich zeigt sich eine breite Streuung: Drama und Liebesfilm bilden einen Schwerpunkt, daneben finden sich Krimi, Historie, Western, Komödie, Mystery und Thriller. Zu den erfassten Titeln zählen „Das Piano“, „Top of the Lake“, „Ein Engel an meiner Tafel“, „The Power of the Dog“, „Bright Star“, „Sweetie“, „Portrait of a Lady“, „Holy Smoke! - Auf der Suche nach Erleuchtung“ und „In the Cut“.
Einordnung
Die Bewertungen der neun Titel bewegen sich zwischen 5,1 und 7,7 von 10, im Schnitt liegt die Filmografie bei 6,5 von 10. Die höchsten Werte erreichen „Ein Engel an meiner Tafel“ mit 7,7 und „Das Piano“ mit 7,4, während „In the Cut“ mit 5,1 den niedrigsten Wert der aufgeführten Titel aufweist. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten Titel liegen 32 Jahre, was die Bewertungsspanne über einen langen Zeitraum ihres Schaffens abbildet.