Harley Cokeliss
Werdegang
Harley Cokeliss, eigentlich Harley Louis Cokliss, wurde am 11. Februar 1945 geboren und wuchs in Chicago auf. 1966 zog er nach Großbritannien, um an der London Film School zu studieren, und verbrachte den Großteil seiner Karriere im Vereinigten Königreich. Ab 1970 drehte er Dokumentarfilme für das britische Fernsehen, darunter eine erste verfilmte Version von J. G. Ballards Erzählung „Crash!". 1972 kehrte er nach Chicago zurück, um dort einen Dokumentarfilm über Bluesmusiker der Stadt zu drehen. Später wandte er sich Spielfilmen zu und arbeitete unter anderem als zweiter Regieassistent bei „Das Empire schlägt zurück", bevor er selbst Filme wie „Battletruck", „Black Moon Rising" und „Malone" inszenierte. 1988 schrieb und drehte er den Horrorfilm „Dream Demon". Zudem führte er Regie bei Episoden verschiedener Fernsehserien, darunter „The New Adventures of Robin Hood", „CI5: The New Professionals" und „Xena: Warrior Princess".
Filmografie bei uns
In unserem Katalog sind zwei Titel von Harley Cokeliss als Regisseur vertreten: „Black Moon" aus dem Jahr 1986 und „Hercules und das vergessene Königreich" aus dem Jahr 1994. Beide sind Spielfilme, keine Serienepisoden. Die Titel decken die Genres Abenteuer, Fantasy, TV-Film, Action und Thriller ab und liegen acht Jahre auseinander. Der erste Titel erschien 41 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 49 Jahre danach.
Einordnung
Die beiden gelisteten Filme bewegen sich in unserer Bewertung im mittleren Bereich, mit 6,0 für „Hercules und das vergessene Königreich" und 5,5 für „Black Moon", was einem Schnitt von 5,8 entspricht. Angesichts der geringen Zahl von nur zwei Titeln lässt sich daraus kein umfassendes Bild seines Gesamtschaffens ableiten, sondern lediglich ein Ausschnitt aus einer Karriere, die sich laut den vorliegenden Angaben über deutlich mehr Werke und Jahre erstreckte.