Fenar Ahmad
Werdegang
Fenar Ahmad wurde 1981 geboren und kam 1986 als irakischer Flüchtling nach Dänemark. Er besuchte die alternative dänische Filmschule Super16, an der er den Kurzfilm „Megaheavy“ drehte, der für die Berlinale ausgewählt und auf zahlreichen weiteren Festivals gezeigt wurde. Für diesen Kurzfilm erhielt er den dänischen Robert-Preis in der Kategorie bester Kurzfilm. 2010 schloss Ahmad sein Studium an der Super16 ab.
2014 feierte sein Spielfilmdebüt „Flow“ Premiere beim CPH PIX und wurde zudem beim London Film Festival gezeigt. Sein zweiter Spielfilm war das Rachedrama „Darkland“. Danach führte er Regie bei der Realverfilmung der dänischen Comic-Serie „Valhalla“ sowie bei einer Fortsetzung von „Darkland“. Darüber hinaus hat Ahmad einige Dokumentarfilme und Musikvideos realisiert.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind drei Titel von Fenar Ahmad als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 2017 bis 2023, eine Spanne von sechs Jahren. Die Genres reichen von Thriller und Action über Drama bis Abenteuer und Fantasy, was auf ein Wechseln zwischen düsteren Rachegeschichten und größer angelegten Stoffen hindeutet. Zu den Titeln zählen „Darkland“ (2017), dessen Fortsetzung „Darkland – The Return“ (2023) sowie „Walhalla – Die Legende von Thor“ (2019).
Einordnung
Der älteste bei uns gelistete Titel, „Darkland“, erschien 36 Jahre nach Ahmads Geburtsjahr, der jüngste, „Darkland – The Return“, 42 Jahre danach. Unsere Bewertungen der drei Filme liegen bei 6,2, 6,4 und 5,3, im Schnitt 6,0. Die Werte bewegen sich damit in einem mittleren Bereich, ohne größere Ausschläge nach oben oder unten.