Eskil Vogt
Werdegang
Eskil Vogt wurde am 31. Oktober 1974 in Norwegen geboren und arbeitet als Filmregisseur und Drehbuchautor. Bekannt wurde er zunächst als Drehbuchautor für Joachim Trier, mit dem er unter anderem an den Filmen „Reprise", „Oslo, August 31st", „Louder Than Bombs", „Thelma" und „The Worst Person in the World" zusammenarbeitete – jeweils als Ko-Autor, während Trier Regie führte. Als eigenständiger Regisseur schrieb und inszenierte Vogt zudem das Drama „Blind", das 2014 beim Sundance Film Festival gezeigt wurde und dort mit dem World Cinema Screenwriting Award ausgezeichnet wurde. Bei der Berlinale erhielt der Film das Europa Cinemas Label.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Titel von Eskil Vogt als Regisseur verzeichnet: „Blind" (2014) und „The Innocents" (2021). Beide sind Spielfilme, keine Serien. Die Genres bewegen sich zwischen Horror, Drama und Fantasy, was auf eine Vorliebe für düstere, psychologisch aufgeladene Stoffe hindeutet. Die beiden Titel liegen sieben Jahre auseinander, „Blind" entstand vierzig Jahre nach Vogts Geburt, „The Innocents" siebenundvierzig Jahre danach.
Einordnung
Die beiden Titel bei uns erreichen Bewertungen von 6,9 und 6,3 von 10, im Schnitt 6,6 von 10 – ein solides, aber nicht überragendes Ergebnis. Mit nur zwei erfassten Regiearbeiten lässt sich aus den Zahlen kein umfassendes Bild der Karriere zeichnen, doch beide Filme liegen in einem ähnlichen Bewertungsbereich, was auf eine gewisse Konstanz in der Qualität der eigenständigen Regiearbeiten Vogts innerhalb unseres Katalogs schließen lässt. Seine umfangreichere Tätigkeit als Drehbuchautor für andere Regisseure ist in dieser Filmografie nicht erfasst.