Daniel Haller
Werdegang
Daniel Haller wurde am 14. September 1926 in Glendale, Kalifornien, geboren. Er studierte am Chouinard Art Institute in Los Angeles und begann 1953 als Art Director beim Fernsehen, bevor er in diesem Bereich auch bei Low-Budget-Spielfilmen tätig wurde. Unter anderem gestaltete er die Sets für nahezu die gesamte Edgar-Allan-Poe-Filmreihe von Roger Corman, darunter „House of Usher" und „The Pit and the Pendulum". 1965 führte Haller erstmals selbst Regie, bei „Die, Monster, Die!" nach einer Kurzgeschichte von H. P. Lovecraft. Es folgten zwei Motorrad-Filme sowie 1970 eine weitere Lovecraft-Verfilmung, „The Dunwich Horror". Ab 1972 arbeitete er ausschließlich für das Fernsehen und führte unter anderem bei Episoden von „Night Gallery", „Battlestar Galactica" und „Buck Rogers in the 25th Century" Regie.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Titel von Daniel Haller als Regisseur verzeichnet, beide Spielfilme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1970 („Voodoo Child") und 1979 („Buck Rogers"), womit die geführte Zeitspanne neun Jahre umfasst. Der erste Titel entstand 44 Jahre nach Hallers Geburt, der zweite 53 Jahre danach. Genreseitig decken die beiden Filme Science Fiction, Abenteuer und Horror ab, was zu seiner aus der Biografie bekannten Nähe zu Horror- und Genrekino sowie seiner späteren Fernseharbeit im Science-Fiction-Bereich passt.
Einordnung
Die beiden bei uns geführten Titel erreichen Bewertungen von 6,1 und 5,3 von 10, im Schnitt 5,7 von 10. Damit bewegen sich beide Filme im mittleren Bereich, wobei „Voodoo Child" aus dem Jahr 1970 etwas besser abschneidet als „Buck Rogers" von 1979. Eine weitergehende Einordnung lässt die geringe Anzahl von zwei Titeln nicht zu.