Dan Curtis
Werdegang
Dan Curtis, eigentlich Daniel Mayer Cherkoss, wurde am 12. August 1927 geboren und starb am 27. März 2006 an einem Hirntumor, zwei Wochen nach dem Tod seiner Frau Norma. Er war als amerikanischer Regisseur und Produzent für Fernsehen und Film tätig und wurde vor allem durch die Horror-Seifenoper „Dark Shadows" bekannt, die von 1966 bis 1971 lief. Später produzierte er eine Neuauflage der Serie sowie Versuche einer Wiederbelebung, die jedoch scheiterten. Zu seinen weiteren Arbeiten zählen zahlreiche unheimliche Fernsehfilme, darunter „The Night Stalker", „Burnt Offerings" und „Trilogy of Terror", oft in Zusammenarbeit mit dem Autor Richard Matheson. Zwischen 1968 und 1975 inszenierte oder produzierte er zudem Fernsehadaptionen klassischer Horrorstoffe wie „Dracula" oder „The Picture of Dorian Gray". 1978 wandte er sich mit einem semi-autobiografischen Fernsehfilm über seine Kindheit vom Horrorgenre ab. 1983 folgte mit der Miniserie „The Winds of War" sein bekanntestes Prestigeprojekt, das mehrere Emmys gewann und 1988 eine Fortsetzung erhielt.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Titel von Dan Curtis als Regisseur vertreten: „Trilogy of Terror" aus dem Jahr 1975 und „Landhaus der toten Seelen" aus dem Jahr 1976. Beide entstanden also innerhalb eines einzigen Jahres und ordnen sich den Genres Horror, Thriller, Mystery und TV-Film zu. Es handelt sich bei beiden um Filme, keine Serienformate.
Einordnung
Die beiden Titel liegen 48 beziehungsweise 49 Jahre nach Curtis' Geburtsjahr und stammen aus einer engen Schaffensphase Mitte der 1970er Jahre. Unsere Bewertungen fallen mit 6,5 und 6,3 von 10 ähnlich aus, im Schnitt ergibt sich ein Wert von 6,4 von 10 – ein solides, konsistentes Bild innerhalb der bei uns geführten Filmografie.