Anna Foerster
Werdegang
Anna J. Foerster wurde 1971 in Deutschland geboren und arbeitet als Kamerafrau und Regisseurin in den USA. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre langjährige Zusammenarbeit mit Regisseur Roland Emmerich, an dessen Filmen sie seit „Independence Day“ (1996) in verschiedenen Funktionen mitwirkte, mit Ausnahme von „Der Patriot“. Als Second-Unit-Kamerafrau war sie unter anderem an „Alien – Die Wiedergeburt“, „The Day After Tomorrow“, „Æon Flux“ und „10.000 BC“ beteiligt, bei den letzten drei zusätzlich als Second-Unit-Regisseurin. Zudem arbeitete sie als Kamerafrau für visuelle Effekte an Filmen wie „Godzilla“, „Pitch Black“ und „Stuart Little 2“. Im Fernsehbereich führte sie Regie bei Episoden von „Criminal Minds“, dessen Spin-off „Criminal Minds: Suspect Behaviour“, „Unforgettable“ und „Outlander“. Ihr Spielfilmdebüt als Regisseurin gab sie 2016 mit „Underworld: Blood Wars“. Im selben Jahr wurde sie von J. J. Abrams und dessen Produktionsfirma Bad Robot für die Regie des Thrillers „Lou“ engagiert, der von einer Mutter erzählt, die versucht, ihr entführtes Kind zurückzubekommen.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Titel von Anna Foerster als Regisseurin vertreten: „Underworld: Blood Wars“ (2016) und „Lou“ (2022). Beide sind Spielfilme, keine Serien. Die Genres reichen von Action und Fantasy bis Horror und Thriller, was ihre Arbeit an actionreichen, genreorientierten Stoffen widerspiegelt. Die beiden Titel liegen sechs Jahre auseinander, der erste erschien 45 Jahre nach ihrer Geburt, der zweite 51 Jahre danach.
Einordnung
Die beiden Titel bewegen sich in unserer Bewertung im mittleren Bereich: „Lou“ erreicht 6,5 von 10, „Underworld: Blood Wars“ 5,9 von 10, im Schnitt ergibt sich ein Wert von 6,2 von 10. Damit liegen beide Werke nahe beieinander, ohne dass einer der beiden deutlich heraussticht.