Andy Bichlbaum
Werdegang
Andy Bichlbaum ist ein Pseudonym von Jacques Servin und tritt unter diesem Namen als eines der führenden Mitglieder der Aktivistengruppe The Yes Men auf, die sich der sogenannten „Identity Correction" widmet. Unter dem Namen Ray Thomas gehörte er zudem zu den Mitbegründern von RTMark. Bekannt wurde Servin auch dadurch, dass er als Angestellter der Firma Maxis heimlich Code in das Spiel SimCopter einbaute, der an bestimmten Tagen Figuren küssender Männer im Badeanzug erscheinen ließ, was nach Veröffentlichung des Spiels zu seiner Entlassung führte. Die daraus entstandene öffentliche Aufmerksamkeit brachte ihn nach eigener Aussage dazu, RTMark zu gründen. Daneben ist er Autor zweier Kurzgeschichtenbände, die bei FC2 erschienen sind, und lehrt als Assistant Professor für Communication, Design and Technology an der Parsons The New School for Design in New York.
Filmografie bei uns
Im Katalog ist Andy Bichlbaum als Regisseur mit einem einzigen Titel vertreten: dem Dokumentarfilm „Die Yes-Men regeln die Welt" aus dem Jahr 2009. Eine Zeitspanne im eigentlichen Sinn ergibt sich daraus nicht, da nur dieses eine Jahr abgedeckt ist. Der Titel fügt sich thematisch in seine dokumentierten Aktivitäten als Mitglied der Yes Men ein, die laut Werdegang bereits in früheren Filmen wie „The Yes Men" behandelt wurden, wobei nur der genannte Titel Teil unseres Katalogs ist.
Einordnung
Der einzige bei uns geführte Titel, „Die Yes-Men regeln die Welt", erreicht eine Bewertung von 7,1 von 10 und bildet damit zugleich den Durchschnitt seiner gesamten Filmografie im Katalog. Der Film liegt inzwischen mehr als ein Jahrzehnt zurück, weitere Einträge sind seither nicht hinzugekommen, sodass sich die Einordnung allein auf diesen einen Titel stützt.