Andrea Di Stefano
Werdegang
Andrea Di Stefano wurde am 15. Dezember 1972 in Rom geboren. Er ging nach New York, um an der Actor's Studio Schauspiel zu studieren, und trat dort unter anderem in dem unabhängigen Film „Smile" von Andrew Hunt auf. In Italien spielte er die Hauptrolle in „Il principe di Homburg" von Marco Bellocchio, der 1997 beim Filmfestival von Cannes gezeigt wurde. Weitere Filmrollen führten ihn zu Dario Argentos „Il fantasma dell'opera", zu Alex Infascellis „Almost Blue" und zu Roberta Torres „Angela". Später übernahm er die Rolle des Giancarlo in „Cuore Sacro" von Ferzan Özpetek. Daneben war er in mehreren Fernsehproduktionen zu sehen, etwa 1999 in „Ama il tuo nemico" von Damiano Damiani, 2006 in dem Fernsehfilm „I colori della gioventù" und 2007 in der Serie „Medicina generale", in der er einen Arzt an einem römischen Krankenhaus spielte.
Filmografie bei uns
Im Katalog ist Andrea Di Stefano als Regisseur mit vier Titeln vertreten, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Die Spanne reicht von 2014 bis 2025, also über elf Jahre. Genrelich dominieren Thriller, Krimi und Drama, ergänzt um einen Liebesfilm, was auf eine Vorliebe für dichte, oft düstere Stoffe schließen lässt. Zu den Titeln zählen „Escobar: Paradise Lost" (2014), „The Informer" (2019), „Die letzte Nacht in Mailand" (2023) und „Il Maestro" (2025).
Einordnung
Die vier Titel liegen bei Bewertungen zwischen 6,3 und 7,1 von 10, im Schnitt 6,5 von 10 – ein insgesamt einheitliches, solides Niveau ohne größere Ausschläge nach oben oder unten. Zwischen dem ersten und dem jüngsten Titel liegen elf Jahre, was auf eine kontinuierliche, aber nicht sehr umfangreiche Regiearbeit hindeutet. Der Abstand zum Geburtsjahr beträgt beim ältesten Titel 42, beim jüngsten 53 Jahre.