Abel Ferrara
Werdegang
Abel Ferrara, geboren am 19. Juli 1951, ist ein US-amerikanischer Filmemacher. Bekannt wurde er vor allem durch provokante und oft kontroverse Filminhalte sowie durch seine eigene Handschrift bei der Neo-Noir-Bildsprache. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen düstere, in New York angesiedelte Krimi-Thriller wie „The Driller Killer" (1979), „Die Frau mit der 45er Magnum" (1981), „King of New York" (1990), „Bad Lieutenant" (1992) und „Das Begräbnis" (1996), die Gewaltverbrechen in urbanen Umgebungen mit spirituellen Untertönen verbinden. Daneben bewegte er sich auch in anderen Genres, etwa mit dem Science-Fiction-Remake „Die Körperfresser", dem Cyberpunk-Thriller „New Rose Hotel", dem religiösen Drama „Mary", der schwarzen Komödie „Go Go Tales" und dem Biopic „Pasolini". Zudem wirkte er an mehreren Dokumentarfilmprojekten mit.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind elf Titel von Abel Ferrara als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Sie decken einen Zeitraum von 1979 bis 2014 ab, also 35 Jahre Schaffenszeit. Der erste Titel entstand 28 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste 63 Jahre danach. Die Filmografie ist genrelich breit gestreut: Krimi, Drama, Thriller, Action, Horror, Mystery, Science Fiction und Historie kommen vor, mit einem Schwerpunkt auf düsteren Krimi- und Thrillerstoffen.
Einordnung
Die elf Titel bewegen sich in unseren Bewertungen zwischen 5,1 und 7,0 von 10, im Schnitt bei 6,1. Die am besten bewerteten Arbeiten liegen bei 6,8 bis 7,0, während mehrere jüngere Titel im Bereich von 5,1 bis 5,7 eingeordnet sind. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten bewerteten Titel liegen 35 Jahre, was auf eine über Jahrzehnte anhaltende Präsenz im Katalog hindeutet, mit tendenziell schwächeren Bewertungen bei den späteren Filmen.
Filmografie (Regie)