სერგო ფარაჯანოვი
Werdegang
Sergei Parajanov, in georgischer Schreibweise Sergo Paradschanow, wurde am 9. Januar 1924 geboren. Er war ein sowjetischer Filmregisseur und Künstler armenischer Abstammung, der wesentliche Beiträge zum sowjetischen Kino leistete, wobei er ukrainisches, georgisches und armenisches Filmschaffen mitgeprägt hat. Er gilt als einer der Vertreter der Bewegung des ukrainischen poetischen Kinos. Zudem gilt er als Wegbereiter der Collage als Kunstform in der ukrainischen bildenden Kunst, die er auf Grundlage konzeptueller Ansätze entwickelte. Diese Arbeiten blieben zu seinen Lebzeiten weitgehend im Verborgenen und wurden erst nach seinem Tod öffentlich ausgestellt.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de sind zwei Titel als Regiearbeiten von Parajanov verzeichnet: „Feuerpferde" aus dem Jahr 1965 und „Die Farbe des Granatapfels" aus dem Jahr 1969. Beide Werke liegen damit vier Jahre auseinander und ordnen sich den Genres Drama, Historie und Liebesfilm zu. Es handelt sich in beiden Fällen um Spielfilme, keine Serien. Der erste Titel entstand 41 Jahre nach seiner Geburt, der zweite 45 Jahre danach.
Einordnung
Die beiden bei uns gelisteten Filme erhalten Bewertungen von 7,4 und 7,5, was einem Durchschnitt von 7,5 entspricht und auf ein durchgängig positives Urteil unserer Nutzer hindeutet. Die schmale Auswahl von nur zwei Titeln beschränkt sich auf die zweite Hälfte der 1960er Jahre und deckt damit einen kurzen, aber in sich geschlossenen Ausschnitt seines Schaffens ab. Ein breiterer Überblick über sein Gesamtwerk lässt sich aus diesen beiden Einträgen nicht ableiten.