Zeitgeist: Moving Forward (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Joseph |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 161 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-01-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7 (243 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film versteht sich als Argumentation für einen grundlegenden Wandel des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Ausgehend von der These, dass das gegenwärtige soziale Paradigma an seine Grenzen stößt, entwirft er die Idee eines "Ressourcenbasierten Wirtschaftsmodells", das sich an den Gesetzen der Natur orientieren soll. Dazu kommen Fachleute aus Public Health, Anthropologie, Neurobiologie, Ökonomie, Energieforschung und Technik zu Wort, die menschliches Verhalten, Geldwirtschaft und angewandte Wissenschaft als drei zusammenhängende Themenfelder verhandeln. Der Film will dabei nicht nur beschreiben, warum das bestehende System aus seiner Sicht an Probleme stößt, sondern auch skizzieren, wie eine praktikable Alternative aussehen könnte.
Entstehungsgeschichte
Peter Joseph führte 2011 Regie bei diesem Dokumentarfilm. Zu den auftretenden Experten zählen der Neurobiologe Robert Sapolsky, der Arzt Gabor Maté, der Epidemiologe Richard G. Wilkinson und der Psychiater James Gilligan. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Schon die Auswahl der Mitwirkenden zeigt die Anlage des Films: Statt einer einzelnen Erzählstimme oder eines dramatisierten Falls versammelt er Stimmen aus sehr unterschiedlichen Disziplinen – Gesundheitswesen, Neurobiologie, Sozialepidemiologie, Psychiatrie – und verknüpft sie zu einem größeren Argument. Diese Struktur macht deutlich, dass es dem Film nicht um eine einzelne Geschichte, sondern um ein umfassendes Erklärungsmodell geht, das gesellschaftliche Phänomene aus verschiedenen wissenschaftlichen Blickwinkeln zusammenführt. Die Kombination von Verhaltensforschung, Wirtschaftskritik und Technikfragen als "drei zentrale Themen" zeigt einen bewusst breiten, systemischen Anspruch, der über eine bloße Bestandsaufnahme hinausgehen und konkrete Lösungsvorschläge liefern will.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich der Film in einem soliden, aber überschaubaren Rezeptionsrahmen – ein Publikum, das sich offenbar gezielt für diese Art von thesengetriebenem Dokumentarfilm interessiert. Seit seiner Entstehung 2011 sind mittlerweile mehr als ein Jahrzehnt vergangen, was den Film als Zeitdokument einer bestimmten Debatte um alternative Wirtschaftsmodelle erscheinen lässt. Innerhalb des Dokumentarfilm-Genres steht er für einen Typus, der explizit Position bezieht und wissenschaftliche Expertise in den Dienst einer gesellschaftspolitischen Argumentation stellt, statt sich auf reine Beobachtung zu beschränken.
Bilder




Besetzung & Stab
- Robert Sapolsky als Himself
- Gabor Maté als Himself
- Richard G. Wilkinson als Himself
- James Gilligan als Himself
- John McMurtry als Himself
- Michael Ruppert als Self
- Max Keiser als Self
- Jacque Fresco als Himself
- Adrian Bowyer als Himself
- Behrokh Khoshnevis als Himself
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Verfügbarkeit
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