Warum das Elektroauto sterben musste (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Chris Paine |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-08-04 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.678.874 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (207 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kalifornien, Ende der Neunziger: Auf den Straßen fährt eine Flotte von Fahrzeugen, die ganz ohne Verbrennungsmotor auskommen. Der EV-1 begeistert seine Nutzer, darunter prominente Fahrer wie Tom Hanks und Mel Gibson, durch seine Fahreigenschaften und seine Umweltfreundlichkeit. Was wie der Beginn einer neuen automobilen Ära wirkt, gerät bald ins Wanken. Eine Verbindung aus Automobilindustrie, Ölkonzernen und Politik sieht ihre Interessen bedroht. Der Film zeichnet nach, wie eine vielversprechende Technologie, die die Abhängigkeit vom Erdöl hätte verringern können, unter dem Druck mächtiger Interessengruppen ins Abseits gerät.
Entstehungsgeschichte
Chris Paine führte bei diesem 2006 veröffentlichten Dokumentarfilm Regie. Zu Wort und ins Bild kommen unter anderem Martin Sheen, Mel Gibson, Chelsea Sexton und Tom Hanks, die als Fürsprecher oder Nutzer der Elektrofahrzeuge auftreten.
Hinter den Kulissen
Als Dokumentarfilm verzichtet der Titel auf fiktionale Zuspitzung und setzt stattdessen auf die Aussagen von Beteiligten und Betroffenen. Die Mischung aus bekannten Gesichtern wie Tom Hanks und Mel Gibson und Fachleuten wie Chelsea Sexton deutet darauf hin, dass der Film sowohl persönliche Betroffenheit als auch sachliche Einordnung verbinden will. Die Anlage der Geschichte folgt einem klassischen Aufbau investigativer Dokumentarfilme: Ein vielversprechender Ausgangspunkt wird durch das Zusammenspiel wirtschaftlicher und politischer Kräfte infrage gestellt. Damit reiht sich der Titel in eine Reihe von Dokumentationen ein, die technologische Entwicklungen mit gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Machtstrukturen verknüpfen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im positiven Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit der Veröffentlichung 2006 sind mittlerweile fast zwei Jahrzehnte vergangen, ein Zeitraum, in dem sich die im Film verhandelten Themen rund um Elektromobilität und Energieabhängigkeit erheblich weiterentwickelt haben. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres steht der Titel damit für einen frühen Beitrag zu einer Debatte, die zum Zeitpunkt seiner Entstehung noch am Anfang stand.
Bilder



Besetzung & Stab
- Martin Sheen als Self - Narrator (voice)
- Mel Gibson als Self
- Chelsea Sexton als Self
- Tom Hanks als Self (archive footage)
- Reverend Gadget als Self
- Ed Begley Jr. als Self
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Verfügbarkeit
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