Val Kilmer - Ein Leben zwischen Top Gun und The Doors (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Leo Scott |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-07-23 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (243 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Über vier Jahrzehnte hat Val Kilmer sein eigenes Leben mit der Kamera festgehalten: Familienaufnahmen, Set-Videos, private Momente, entstanden gemeinsam mit seinen Brüdern Wesley und Mark seit der Kindheit. Aus diesem gewaltigen Archiv entsteht ein Selbstporträt, das nicht von außen erzählt wird, sondern aus dem eigenen Material heraus. Den Anstoß dafür gab eine Kehlkopfkrebserkrankung im Jahr 2015, deren Behandlung Kilmer die Stimme nahm. Seither kann er sich nur noch in kurzen, oft schwer verständlichen Sätzen ausdrücken. Aus diesem Verlust erwächst der Wunsch, sich noch einmal umfassend mitzuteilen – nicht gesprochen, sondern durch Bilder, die er selbst über Jahrzehnte gesammelt hat. Die Erzählstimme im Film ist nicht seine eigene, sondern die seines Sohnes Jack Kilmer, der die Aufnahmen einordnet und Val Kilmers Perspektive hörbar macht.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm entstand 2021 unter der Regie von Ting Poo. Neben Val Kilmer selbst treten seine Kinder Jack und Mercedes Kilmer sowie Joanne Whalley im Film auf.
Hinter den Kulissen
Dass ein Schauspieler sein Leben nicht durch Interviews, sondern durch privat gefilmtes Material dokumentiert, verändert die Erzählhaltung grundlegend: Statt einer nachträglichen, glättenden Rückschau entsteht ein Blick, der über Jahrzehnte parallel zum Leben selbst entstanden ist. Die Entscheidung, die Erzählstimme dem Sohn zu übertragen, macht den Verlust der eigenen Stimme zum strukturellen Element des Films, nicht nur zu seinem Thema. Als reiner Dokumentarfilm ohne Genrebeimischung konzentriert sich das Werk konsequent auf die Person und ihr Archiv, ohne dramaturgische Umwege.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl zeichnet sich ein positives, aber noch nicht breit abgesichertes Bild ab. Der Abstand zur Gegenwart ist mit wenigen Jahren gering, der Film bleibt damit ein vergleichsweise aktueller Beitrag im Feld biografischer Dokumentarfilme, die auf selbst produziertem Archivmaterial statt auf klassischer Interviewform aufbauen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Val Kilmer als Self
- Jack Kilmer als Self / Narrator
- Mercedes Kilmer als Self
- Joanne Whalley als Self
- Kevin Bacon als Self (archive)
- Fairuza Balk als Self (archive)
- Marlon Brando als Self (archive)
- Nicolas Cage als Self (archive)
- Jim Carrey als Self (archive)
- Cher als Self (archive)
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Verfügbarkeit
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