Thinking XXX (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Timothy Greenfield-Sanders |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 58 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-10-27 |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (104 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ausgangspunkt ist ein Fotoprojekt: Timothy Greenfield-Sanders lichtet 30 Darstellerinnen und Darsteller aus Erwachsenenfilmen jeweils zweimal ab, einmal bekleidet, einmal nackt, in identischer Pose. Der Film begleitet diese Shootings und verknuepft sie mit Interviews. Die Porträtierten sprechen ueber ihre Arbeit, ueber Geld, Nacktheit und das Zurschaustellen des eigenen Koerpers, ueber Karrierewege und ihr Privatleben. Ergaenzt werden diese Aussagen durch Kommentare von acht Autorinnen und Autoren sowie von John Waters, die eine Aussenperspektive auf das Gesehene und Gesagte einbringen. Der Film wechselt damit zwischen dem konkreten Moment der Aufnahme und der reflektierenden Einordnung dessen, was diese Bilder ueber die Menschen davor und dahinter erzaehlen.
Entstehungsgeschichte
Regie fuehrte Timothy Greenfield-Sanders, der Dokumentarfilm entstand 2004. Vor der Kamera stehen unter anderen Jenna Jameson, Ron Jeremy, Tera Patrick und Belladonna, allesamt Teil der urspruenglichen Fotoreihe, aus der der Film hervorgeht.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Fotoshooting und Interview macht aus dem Dokumentarfilm eine doppelte Beobachtung: Er zeigt Menschen im Akt des Sich-zeigens und laesst sie zugleich ueber genau diesen Akt sprechen. Dass neben den Darstellenden auch Autorinnen und Autoren sowie John Waters zu Wort kommen, verschiebt den Fokus vom reinen Porträt hin zu einer Auseinandersetzung mit Oeffentlichkeit, Koerper und Beruf. Die Themen Wirtschaft, Nacktheit, Exhibitionismus und Privatleben werden nicht getrennt behandelt, sondern ineinander verwoben, was den Film weniger als Skandalgeschichte denn als Gespraech ueber eine Branche und ihre Menschen anlegt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,5 aus einer noch recht begrenzten Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine klare Tendenz ablesen liesse. Seit dem Erscheinungsjahr 2004 sind mehr als zwanzig Jahre vergangen, in denen sich der oeffentliche Umgang mit dem Thema Erwachsenenfilm und seinen Protagonistinnen und Protagonisten mehrfach veraendert hat. Innerhalb des Dokumentarfilm-Genres nimmt der Titel eine Nischenposition ein, die weniger auf Reisserisches als auf Interviewform und Reflexion setzt.
Bilder

Besetzung & Stab
- Jenna Jameson als Self
- Ron Jeremy als Self
- Tera Patrick als Self
- Belladonna als Self
- Sunrise Adams als Self
- Briana Banks als Self
- Christy Canyon als Self
- Seymore Butts als Self
- Chloe Nicole als Self
- Nina Hartley als Self
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.