The Wolfpack (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Crystal Moselle |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-06-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 1.301.696 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (328 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mitten in Manhattan, an der Lower East Side, wachsen sieben Geschwister auf, als lebten sie auf einer einsamen Insel. Die Angulo-Kinder, sechs Brüder und eine Schwester, haben eine US-amerikanische Mutter und einen peruanischen Vater mit Inka-Wurzeln. Über Jahre hinweg verbringen sie ihr Leben fast vollständig in der Familienwohnung. Höchstens neunmal im Jahr dürfen sie nach draußen, in manchen Jahren überhaupt nicht.
Die Schlüssel zur Wohnung besitzt allein der Vater Oscar. Er bestimmt, wer sich wann und wie innerhalb der Räume bewegen darf, und wacht darüber, dass Frau und Kinder nicht von der Außenwelt „verunreinigt“ werden. Als Anhänger der Hare-Krishna-Bewegung übt er uneingeschränkte Macht über seine Angehörigen aus. Für die Kinder und ihre Mutter ist er eine Art Gott: unnachgiebig, mitunter gewalttätig, oft betrunken und außer Kontrolle, dabei allgegenwärtig.
Entstehungsgeschichte
Crystal Moselle legte den Dokumentarfilm 2015 vor. Zu sehen sind Mitglieder der Familie selbst: Mukunda Angulo, Narayana Angulo, Bhagavan Angulo und Susanne Angulo. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als Dokumentarfilm erzählt das Werk von realen Menschen. Das verlangt einen besonderen Umgang mit dem Stoff, denn die Kontrolle, die Abschottung und die Gewalt, von denen hier die Rede ist, haben Kinder tatsächlich erlebt. Dass die Besetzung ausschließlich aus Mitgliedern der Familie Angulo besteht, rückt die Betroffenen selbst in den Mittelpunkt, statt ihre Geschichte nachspielen zu lassen.
Die Anlage lebt von einem scharfen Gegensatz: draußen eine Großstadt, drinnen eine Wohnung, deren Grenzen ein einzelner Mann festlegt. Die Zahl der erlaubten Ausgänge pro Jahr wird so zum Maß einer ganzen Kindheit.
Einordnung & Wirkung
Das Publikum vergibt im Schnitt 6,7 von 10 Punkten. Die Bewertung stützt sich auf einige hundert Stimmen und fällt damit solide, wenn auch nicht überschwänglich aus.
Seit dem Erscheinen sind 11 Jahre vergangen. An den Themen, um die der Film kreist, hat sich dadurch nichts verändert: familiäre Isolation, religiös begründete Kontrolle und die Macht eines Einzelnen über seine Angehörigen. Innerhalb des Dokumentarfilms steht der Titel für jene Arbeiten, die sich ganz auf eine Familie konzentrieren und aus deren Alltag grundlegende Fragen nach Freiheit und Abhängigkeit entwickeln.
Bilder


Besetzung & Stab
- Mukunda Angulo als Self
- Narayana Angulo als Self
- Susanne Angulo als Self
- Bhagavan Angulo als Self
- Jagadisa Angulo als Self
- Krsna Angulo als Self
- Oscar Angulo als Self
- Visnu Angulo als Self
- Chloe Pecorino als Self
- Govinda Angulo als Self
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Verfügbarkeit
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