The Propaganda Game (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Álvaro Longoria |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-10-03 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (153 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nordkorea gilt als eines der abgeschottetsten Länder der Welt, aus dem nur wenige und schwer überprüfbare Informationen nach außen dringen. Der spanische Filmemacher Álvaro Longoria sucht einen Zugang zu diesem Land und findet ihn ausgerechnet über den einzigen ausländischen politischen Angestellten des Staates. Über diesen Kontakt nähert er sich einem System, dessen offizielle Darstellung und dessen Wahrnehmung von außen weit auseinanderklaffen. Der Film begibt sich damit auf die Suche nach dem, was von der Wahrheit übrig bleibt, wenn beide Seiten – die nordkoreanische Führung und die internationale Berichterstattung – ihre jeweils eigene Version der Realität verbreiten.
Entstehungsgeschichte
„The Propaganda Game“ ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2015 unter der Regie von Álvaro Longoria. Vor der Kamera erscheinen keine klassischen Schauspieler, sondern Personen des öffentlichen Lebens: Kim Jong-un, Kim Jong-il, Kim Il-sung und Barack Obama tauchen als Figuren der politischen Auseinandersetzung auf, die im Zentrum des Films steht.
Hinter den Kulissen
Schon die Genrezuordnung als reiner Dokumentarfilm macht deutlich, dass es hier nicht um eine nacherzählte Geschichte geht, sondern um eine Auseinandersetzung mit Bildern, Aussagen und deren Einordnung. Dass mit Kim Il-sung, Kim Jong-il und Kim Jong-un drei Generationen derselben Führungsfamilie neben Barack Obama als Gegenpol der westlichen Politik auftauchen, unterstreicht die im Titel angelegte Grundidee: Es geht um ein Spiel der Propaganda, das auf beiden Seiten der Grenze gespielt wird. Die Anlage des Films, einen seltenen persönlichen Zugang zu nutzen, verweist auf ein Interesse an Innenansicht statt an bloßer Kommentierung von außen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld dokumentarischer Arbeiten zu politisch heiklen Themen. Seit seiner Entstehung 2015 sind mittlerweile zehn Jahre vergangen, in denen sich die öffentliche Wahrnehmung Nordkoreas mehrfach verändert hat, was dem Film retrospektiv eine zusätzliche zeitliche Distanz zu seinem eigentlichen Thema verleiht. Innerhalb des Genres dokumentarischer Annäherungen an schwer zugängliche politische Systeme bleibt er ein Beispiel für den Versuch, mit begrenztem Zugang ein differenziertes Bild zu zeichnen.
Bilder

Besetzung & Stab
- Kim Jong-un als Self (archive footage)
- Kim Jong-il als Self (archive footage)
- Kim Il-sung als Self (archive footage)
- Barack Obama als Self (archive footage)
- Harry S. Truman als Self (archive footage)
- Alejandro Cao de Benós als Self
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Verfügbarkeit
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