The Bridge (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Eric Steel |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-10-27 |
| Budget | 25.000 $ |
| Einspielergebnis | 179.780 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (230 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Golden Gate Bridge ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der USA – und zugleich ein Ort, an dem sich außergewöhnlich viele Menschen das Leben nehmen. Über das Jahr 2004 hinweg richtete eine Kamera ihren Blick Tag für Tag auf die Brücke: auf den Verkehr, die Touristen, den Alltag – und immer wieder auf Menschen, die auf das Geländer steigen und springen. Der Film zeigt diese Momente unmittelbar, ohne sie zu inszenieren. Parallel dazu kommen Angehörige und Freunde einiger der Verstorbenen zu Wort, die versuchen, den Weg ihrer Liebsten an diesen Ort nachzuvollziehen und nach Erklärungen für eine Entscheidung suchen, die sich letztlich jedem vollständigen Verständnis entzieht.
Entstehungsgeschichte
„The Bridge“ entstand 2006 unter der Regie von Eric Steel. Der Dokumentarfilm versammelt unter anderem Eric Geleynse, Susan Ginwalla, Caroline Pressley und Gene Sprague, die als Angehörige oder Bekannte Betroffener im Film auftreten. Eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Die Anlage des Films verbindet zwei sehr unterschiedliche Beobachtungsebenen: die distanzierte, fast stille Kamera, die über Monate ein einzelnes Bauwerk beobachtet, und die nahen, persönlichen Gespräche mit denen, die zurückbleiben. Diese Kombination macht aus einem an sich unspektakulären Bild – einer Brücke im Alltagsbetrieb – ein Werk, das sich mit einem schwer greifbaren Thema auseinandersetzt, ohne es zu dramatisieren oder zu erklären. Dass ausschließlich Angehörige und Freunde interviewt werden, statt Experten oder Behörden zu Wort kommen zu lassen, verschiebt den Fokus konsequent auf die menschliche, persönliche Seite des Themas.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer eher überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überragenden Bereich für das Dokumentarfilmgenre. Seit seiner Entstehung 2006 sind mittlerweile fast zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film als frühes Beispiel für eine unmittelbare, kamerabasierte Auseinandersetzung mit dem Thema Suizid an einem konkreten Ort erscheinen lässt. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres steht er durch seine reduzierte, beobachtende Form und die Konzentration auf persönliche Zeugnisse für einen nüchternen, unaufgeregten Zugang zu einem sensiblen Gegenstand.
Bilder




Besetzung & Stab
- Eric Geleynse als Self
- Susan Ginwalla als Self
- Caroline Pressley als Self
- Gene Sprague als Self
- Elizabeth 'Lisa' Smith als Self
- Rachel Marker als Self
- Tara Harrell als Self
- Lyle Smith als Self
- Dave Williams als Self
- Christina Koelling als Self
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Verfügbarkeit
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