Salesman (1969)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Maysles |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1969-04-17 |
| Budget | 105.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (103 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vier Männer, die mit Bibeln in Goldschnitt von Tür zu Tür ziehen, um sie an Menschen zu verkaufen, die selten darauf gewartet haben. Paul „The Badger“ Brennan, Charles „The Gipper“ McDevitt, James „The Rabbit“ Baker und Raymond „The Bull“ Martos arbeiten für die Mid-American Bible Company und stehen dabei in stiller, zäher Konkurrenz zueinander. Die Straßen führen durch kleine amerikanische Städte, die Klingeln durch Vorstadthäuser von Hausfrauen und älteren Paaren aus einfachen Verhältnissen, die den Handelsreisenden mit einer Mischung aus Höflichkeit und Gleichgültigkeit begegnen. Der Film begleitet die vier durch ihren Alltag, durch Erfolge und Rückschläge, durch die kleinen Reibereien untereinander, die sich aus dem Druck ergeben, verkaufen zu müssen, um über die Runden zu kommen.
Entstehungsgeschichte
„Salesman“ entstand 1969 unter der Regie von David Maysles als Dokumentarfilm. Vor der Kamera stehen die realen Verkäufer Paul Brennan, Charles McDevitt, James Baker und Raymond Martos, die unter ihren Berufsnamen auftreten.
Hinter den Kulissen
Dass der Film ausschließlich mit dem Genre Dokumentarfilm etikettiert ist, verweist auf seine Anlage: keine nachgestellten Szenen, keine Spielhandlung, sondern die Beobachtung eines Berufsalltags, wie er sich vor der Kamera zugetragen hat. Die Wahl, vier Verkäufer mit Spitznamen wie „The Badger“ oder „The Bull“ zu begleiten, deutet auf ein Interesse an Typen und Rollen innerhalb einer Gruppe hin, die im selben Geschäft um dieselben knappen Erfolge konkurriert. Das Zusammenspiel aus Wiederholung – immer wieder derselbe Verkaufsversuch, immer wieder eine andere Haustür – und den kleinen Unterschieden zwischen den vier Männern trägt die Geschichte, statt auf eine zugespitzte Handlung zu setzen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer vergleichsweise schmalen Stimmenbasis von etwas über hundert Rückmeldungen zählt „Salesman“ zu jenen Filmen, deren Publikum überschaubar geblieben ist, deren Zuspruch aber deutlich positiv ausfällt. Seit der Entstehung sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was den Film als frühes Beispiel eines beobachtenden, unaufwendigen Dokumentarstils erscheinen lässt, der ganz auf die Präsenz seiner Protagonisten und ihren beruflichen Alltag setzt, ohne erklärende Kommentare oder inszenierte Zuspitzungen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Paul Brennan als Himself - 'The Badger'
- Charles McDevitt als Himself - 'The Gipper'
- James Baker als Himself - 'The Rabbit'
- Raymond Martos als Himself - 'The Bull'
- Melbourne I. Feltman
- Margaret McCarron
- Kennie Turner
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