Meru (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jimmy Chin |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-01-25 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Einspielergebnis | 2.334.228 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (270 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Drei Bergsteiger, Conrad Anker, Jimmy Chin und Renan Öztürk, richten ihren Blick auf den Meru, einen über 6000 Meter hohen Gipfel im Himalaya. Ihr Ziel ist die „Shark's Fin“-Route, an der zahlreiche erfahrene Kletterer zuvor gescheitert sind. Unterwegs geraten sie in einen Schneesturm, der einen Großteil ihrer Vorräte kostet, und müssen kurz vor dem Gipfel umkehren. Besonders Anker, der schon Jahre zuvor einen Versuch am Meru unternommen hatte, lässt der Gedanke an eine erneute Besteigung nicht los. Drei Jahre später kommen die drei erneut zusammen, um das Unternehmen zu Ende zu bringen. Ob es ihnen gelingt, woran zuvor alle scheiterten, bleibt offen erzählt.
Entstehungsgeschichte
„Meru“ ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2015 unter der Regie von Jimmy Chin, der selbst als einer der drei Kletterer vor der Kamera steht. Neben ihm treten Conrad Anker und Renan Öztürk als Protagonisten auf, Jon Krakauer ist ebenfalls Teil der Besetzung. Eine Altersfreigabe liegt nicht vor.
Hinter den Kulissen
Als Dokumentarfilm mit dem Schlagwort „NachWahrerBegebenheit“ verzichtet „Meru“ auf inszenierte Spannungselemente – die Dramatik entsteht aus der Situation selbst, aus Wetterumschwüngen, körperlicher Erschöpfung und der Wiederholung eines gescheiterten Versuchs. Dass Regisseur Chin zugleich Teil der Expedition ist, verbindet die erzählende mit der handelnden Perspektive: Die Geschichte wird von innen heraus geschildert, nicht von außen beobachtet. Die Kombination aus Abenteuer- und Dokumentarfilmgenre setzt auf die reale Unsicherheit des Ausgangs statt auf dramaturgische Zuspitzung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,4 bei einem Publikum im niedrigen dreistelligen Bereich bewegt sich „Meru“ im soliden, aber nicht extrem breit rezipierten Segment dokumentarischer Bergsteigerfilme. Seit dem Erscheinen sind mittlerweile zehn Jahre vergangen, ohne dass sich am Kern des Films – der Schilderung eines mehrjährigen, wiederholten Versuchs an einem besonders schwierigen Aufstieg – etwas relativiert hätte. Innerhalb des Genres steht er für eine Herangehensweise, die auf die Beteiligten selbst als Erzähler ihrer eigenen Geschichte setzt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Conrad Anker als Himself
- Jimmy Chin als Himself
- Renan Öztürk als Himself
- Jon Krakauer als Himself
- Jenni Lowe-Anker als Herself
- Amee Hinkley als Herself
- Grace Chin als Herself
- Jeremy Jones als Himself
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Verfügbarkeit
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