Jodorowsky's Dune (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Frank Pavich |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-08-30 |
| Einspielergebnis | 662.736 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (777 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1974 machte sich der chilenisch-französische Regisseur Alejandro Jodorowsky daran, Frank Herberts einflussreichen Roman Dune aus dem Jahr 1969 für die Kinoleinwand einzurichten. Das Vorhaben war idealistisch angelegt und wuchs rasch ins Gigantische. Nach zwei Jahren und Investitionen in Millionenhöhe scheiterte das Projekt. Was blieb, war die Gruppe von Künstlern, die Jodorowsky dafür zusammengebracht hatte: Sie arbeiteten weiter miteinander und legten damit den Grundstein für das moderne Science-Fiction-Kino. Der Film erzählt von diesem nie zustande gekommenen Vorhaben und von dem, was aus ihm hervorging.
Entstehungsgeschichte
Frank Pavich verantwortet die 2013 herausgekommene Dokumentation. Vor der Kamera stehen Alejandro Jodorowsky selbst sowie Michel Seydoux, Chris Foss und H. R. Giger, also Beteiligte des damaligen Vorhabens. Dass die Mitwirkenden des gescheiterten Projekts selbst zu Wort kommen, macht die Bauweise der Dokumentation deutlich: Sie stützt sich auf die Erinnerung derer, die dabei waren.
Hinter den Kulissen
Als reiner Dokumentarfilm ohne zweites Genre hängt hier alles an der Zeugenschaft. Filmgeschäft, Film im Film, Filmemachen und Kinogeschichte umreißen den Gegenstand, direkt und nachdenklich ist der Tonfall. Der Reiz einer solchen Anlage liegt in einem Widerspruch: Der Gegenstand existiert als Film nicht, deshalb muss die Dokumentation ihn aus Erzählungen, Entwürfen und Erinnerungen zusammensetzen. Damit wird sie selbst zu dem, was das gescheiterte Vorhaben nie werden konnte, nämlich zu seiner sichtbaren Form. Der Hinweis, dass die versammelten Künstler anschließend weiter zusammenarbeiteten, verschiebt zudem den Blick: Nicht das Scheitern ist der Endpunkt, sondern das, was sich daraus fortsetzte.
Einordnung & Wirkung
7,8 von 10 sind ein hoher Wert, wie ihn Dokumentationen mit klar umrissenem Gegenstand oft erreichen; die Basis liegt im oberen dreistelligen Bereich und bleibt damit überschaubar. Dreizehn Jahre nach dem Erscheinen steht der Film unter jenen Dokumentationen, die sich mit dem Filmemachen selbst befassen, und darin an einem Sonderplatz: Er verhandelt nicht ein fertiges Werk, sondern dessen Ausbleiben.
Bilder








Besetzung & Stab
- Alejandro Jodorowsky als Self - Writer / Filmmaker
- Michel Seydoux als Self - Film Producer
- Chris Foss als Self - Artist
- H. R. Giger als Self - Artist
- Jean-Paul Gibon als Self - Film Producer
- Brontis Jodorowsky als Self - Actor
- Amanda Lear als Self - Singer / Dali's Muse
- Christian Wander als Self - Singer
- Devin Faraci als Self - Film Critic
- Diane O'Bannon als Self - O'Bannon's Widow
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Verfügbarkeit
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