HyperNormalisation (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Adam Curtis |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 167 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-10-25 |
| Budget | 36.501 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (165 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Ausgangspunkt ist eine Diagnose: Die Mächtigen lügen, das Publikum weiß es, und trotzdem ändert sich nichts. Aus dieser Beobachtung entwickelt sich ein Blick auf eine Gegenwart, in der Täuschung zum akzeptierten Normalzustand geworden ist. Statt einer klassischen Handlung entfaltet sich eine Argumentation, die immer wieder zu Figuren wie Donald Trump, Wladimir Putin und Ronald Reagan zurückkehrt, um zu zeigen, wie sich Macht und Wahrheit in dieser Weltordnung zueinander verhalten. Der Film beschreibt diesen Zustand als etwas, das man "postfaktisch" nennen kann – eine Welt, in der das Wissen um die Lüge keine Konsequenzen mehr nach sich zieht.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Adam Curtis, der in seinem 2016 entstandenen Dokumentarfilm selbst als erzählende Stimme auftritt. Neben ihm erscheinen Donald Trump, Wladimir Putin und Ronald Reagan als Figuren, an denen sich die Beobachtungen des Films festmachen. Eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Dass hier reale politische Akteure aus unterschiedlichen Jahrzehnten und Ländern nebeneinander auftauchen, verweist auf die Anlage des Films als essayistische Montage: Es geht nicht um einen einzelnen Fall, sondern um ein Muster, das sich über Zeiträume und Systeme hinweg wiederholt. Die Einordnung als Dokumentarfilm allein greift zu kurz, denn die Inhaltsangabe liest sich eher wie ein Manifest als wie eine Inhaltsbeschreibung im klassischen Sinn – ein Hinweis darauf, dass der Film seine These offen formuliert, statt sie nur zu illustrieren. Die direkte Ansprache an ein "Wir" deutet darauf hin, dass der Film das Publikum selbst als Teil des beschriebenen Zustands begreift, nicht als distanzierten Beobachter.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im oberen Bereich der Bewertungen, ohne dass sich daraus eine breite Rezeption ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile neun Jahre vergangen, in denen sich die im Film verhandelten Fragen nach Wahrheit und Macht nicht erledigt haben. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres steht der Titel für eine essayistische, kommentierende Herangehensweise, die weniger auf einen einzelnen Fall als auf ein Grundsatzurteil über die Gegenwart zielt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Adam Curtis als Self - Narrator (voice)
- Donald Trump als Self (archive footage)
- Vladimir Putin als Self (archive footage)
- Ronald Reagan als Self (archive footage)
- Henry Kissinger als Self (archive footage)
- Gordon Brown als Self (archive footage)
- Jane Fonda als Self (archive footage)
- Ivana Trump als Self (archive footage)
- Benjamin Netanyahu als Self (archive footage)
- Tony Blair als Self (archive footage)
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Verfügbarkeit
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