Grey Gardens (1976)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ellen Giffard |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1976-02-19 |
| Einspielergebnis | 30.966 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (256 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem verfallenen, 28 Zimmer zählenden Landhaus namens Grey Gardens in East Hampton leben zwei Frauen: Edith Bouvier Beale, eine Aristokratin mit Verwandtschaft zu Jacqueline Kennedy Onassis, und ihre Tochter Edie, einst eine vielversprechende, auffallend schöne Schauspielerin. Die beiden kümmern sich nicht um gesellschaftliche Konventionen oder behördliche Auflagen und leben in tiefer gegenseitiger Abhängigkeit voneinander. Der Film beobachtet ihren Alltag, ihre Rituale und ihre exzentrische Lebensweise, ohne die beiden Frauen zu kommentieren oder zu bewerten.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm stammt aus dem Jahr 1976, Regie führte Ellen Giffard. Vor der Kamera stehen Edith Bouvier Beale und Edith Ewing Bouvier Beale selbst sowie Brooks Hyers und Norman Vincent Peale. Es handelt sich um eine dokumentarische Arbeit, die ausschließlich auf realem Material und den Auftritten der porträtierten Personen beruht.
Hinter den Kulissen
Als reiner Dokumentarfilm ohne fiktionale Elemente verzichtet die Arbeit auf gespielte Handlung und setzt stattdessen auf die direkte Beobachtung der beiden Frauen. Diese Anlage bringt die Beziehung von Mutter und Tochter unmittelbar zur Geltung: Ihre Abhängigkeit voneinander, ihre Widerständigkeit gegenüber Autoritäten und der Kontrast zwischen aristokratischer Herkunft und dem verfallenen Zustand ihres Zuhauses stehen im Zentrum. Die Nähe zur Familie Bouvier Kennedy verleiht der Geschichte zusätzliches Gewicht, da sie den Abstand zwischen gesellschaftlichem Ansehen und der tatsächlichen Lebenssituation der beiden Frauen sichtbar macht. Dass der Film ohne erzählerische Distanz auskommt, macht die Beobachtung der beiden Protagonistinnen zum eigentlichen Zentrum des Werks.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,3 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im oberen Bereich dokumentarischer Arbeiten seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Rezeption ablesen ließe. Seit der Entstehung 1976 sind mittlerweile fast fünf Jahrzehnte vergangen, der zeitliche Abstand zur Gegenwart ist entsprechend groß. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres steht das Werk für eine Herangehensweise, die auf unmittelbare Beobachtung statt auf erklärende Kommentierung setzt und den beiden porträtierten Frauen den Raum lässt, sich selbst zu zeigen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Edith Bouvier Beale als Self
- Edith Ewing Bouvier Beale als Self
- Brooks Hyers als Self
- Norman Vincent Peale als Self
- Jack Helmuth als Self (uncredited)
- Albert Maysles als Self (uncredited)
- David Maysles als Self (uncredited)
- Jerry Torre als Self (uncredited)
- Lois Wright als Self (uncredited)
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Verfügbarkeit
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