Get Me Roger Stone (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Daniel DiMauro |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-04-23 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (148 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Anfang steht ein politisches Erdbeben: der Wahlsieg Donald Trumps. Der Dokumentarfilm fragt, wer diesen Aufstieg von langer Hand mitgeplant hat, und findet die Antwort in Roger Stone, einem politischen Berater, dessen Wurzeln bis in die Wahlkampfteams von Richard Nixon und Ronald Reagan zurückreichen. Schon als sehr junger Mann wurde er im Watergate-Skandal befragt, seine Bekanntschaft mit Trump geht bis in die 1980er-Jahre zurück. Der Film verfolgt diese Karriere und zeigt einen Mann, der mit zugespitzten Aussagen und steilen Theorien auffällt, darunter der Verdacht, Lyndon B. Johnson habe den Mord an John F. Kennedy in Auftrag gegeben. Auch ein gemeinsam mit Robert Morrow verfasstes Buch, das einem Holocaust-Leugner gewidmet wurde, wird thematisiert. So entsteht das Porträt einer Figur, die im Hintergrund amerikanischer Politik seit Jahrzehnten mitmischt.
Entstehungsgeschichte
„Get Me Roger Stone“ entstand 2017 unter der Regie von Daniel DiMauro und ist als Dokumentarfilm angelegt. Vor der Kamera treten Roger Stone selbst, Donald Trump, Paul Manafort und der Journalist Jeffrey Toobin auf.
Hinter den Kulissen
Die Genrewahl Dokumentarfilm signalisiert einen Zugriff, der auf Aussagen realer Beteiligter und historisches Material setzt statt auf nachgestellte Szenen. Dass mit Stone, Trump, Manafort und Toobin sowohl die porträtierte Figur, ihr prominentester politischer Erfolg als auch ein einordnender Beobachter zu Wort kommen, deutet auf einen Aufbau, der Nähe und Distanz gegeneinander stellt. Die Themen – Watergate, Kennedy-Verschwörungstheorien, ein Buch mit fragwürdiger Widmung – zeigen, dass der Film sich nicht auf eine reine Erfolgsgeschichte beschränkt, sondern auch die kontroversen Seiten seiner Hauptfigur offenlegt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überragenden Bereich für politische Dokumentationen. Seit der Veröffentlichung sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, doch der Gegenstand – die Mechanik hinter Trumps politischem Aufstieg – bleibt durch die anhaltende öffentliche Beschäftigung mit dieser Präsidentschaft von Interesse. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres reiht sich der Titel in eine Reihe von Werken ein, die sich mit einzelnen Figuren aus dem Umfeld amerikanischer Wahlkämpfe befassen, statt das große Ganze abzubilden.
Bilder




Besetzung & Stab
- Roger Stone als Self
- Donald Trump als Self
- Paul Manafort als Self
- Jeffrey Toobin als Self
- Jane Mayer als Self
- Nydia Stone als Self
- Wayne Barrett als Self
- Harry Siegel als Self
- Alex E. Jones als Self
- Matt Labash als Self
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Verfügbarkeit
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