Generation Wealth (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lauren Greenfield |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-07-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (107 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Anfang steht ein Blick, der seit Jahren geschärft wird: der einer Fotografin, die sich mit Geld, Macht und Reichtum beschäftigt. Der Film begleitet Menschen, die im Luxus leben, und solche, die sich diesen Luxus nur erträumen. Die Kamera folgt beiden Gruppen durch ein Amerika, das Wohlstand als Versprechen verkauft, und zeigt, was von diesem Versprechen übrig bleibt, wenn man genauer hinsieht. Superreiche, Superschöne und Superverlierer treten nebeneinander auf, ohne dass der Film sie klar in Gewinner und Verlierer sortiert. Es geht um den schönen Schein und um das, was sich dahinter verbirgt, um Dekadenz als Lebensform und als Sehnsucht zugleich.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm stammt aus dem Jahr 2018 und wurde von Lauren Greenfield realisiert, die auch selbst im Film auftritt. Neben ihr sind Florian Homm, Bret Easton Ellis und Kim Kardashian zu sehen. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Dass eine Fotografin, die seit 25 Jahren an einem Thema arbeitet, hier selbst zur Figur des eigenen Films wird, verschiebt die klassische Dokumentarfilm-Distanz: Beobachterin und Beobachtete stehen im selben Bild. Die Auswahl der Mitwirkenden – ein ehemaliger Finanzmanager, ein Schriftsteller, der für seine Auseinandersetzung mit amerikanischem Exzess bekannt ist, und eine Person aus der Welt medialer Sichtbarkeit – deutet an, dass der Film Reichtum aus mehreren Blickwinkeln zugleich verhandelt: als Kapital, als literarischen Stoff und als Bild. Die Genrezuordnung als reiner Dokumentarfilm ohne weitere Beimischung signalisiert, dass hier auf Beobachtung und O-Töne gesetzt wird statt auf nachgestellte Szenen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,4 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, was für Dokumentarfilme mit gesellschaftskritischem Anspruch keine ungewöhnliche Ausgangslage ist – solche Stoffe polarisieren eher, als dass sie breite Zustimmung finden. Seit dem Erscheinungsjahr 2018 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, in denen sich Debatten über Sichtbarkeit, Vermögen und Selbstinszenierung in den USA weiter verschärft haben, was dem Film seinen thematischen Bezugspunkt nicht nimmt. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres reiht er sich in jene Werke ein, die gesellschaftliche Phänomene über persönliche Zugänge und langjährige Beobachtung erschließen, statt sie rein analytisch aufzubereiten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lauren Greenfield als Self - Interviewer
- Florian Homm als Self
- Bret Easton Ellis als Self
- Kim Kardashian als Self
- Kylie Jenner als Self
- Eden Wood als Self
- Jacqueline Siegel als Self
- Tiffany Masters als Self
- Paris Cronin als Self
- Mijanou als Self
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Verfügbarkeit
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