Finding Vivian Maier (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Maloof |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-03-21 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Einspielergebnis | 1.503.616 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (337 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vivian Maier lebte für die Fotografie, und doch teilte sie diese Leidenschaft bis zu ihrem Tod mit niemandem. Der Dokumentarfilm nähert sich dem Rätsel dieser Frau.
Maier arbeitete als Kindermädchen in Chicago und New York. Sie galt als exzentrisch und verließ das Haus nie ohne ihre Kamera. Mit den Kindern, die ihr anvertraut waren, unternahm sie Streifzüge, auch in jene Viertel der Stadt, in denen weniger privilegierte Menschen lebten. Viele ihrer Bilder zeigen Menschen in zufälligen, zugleich zutiefst berührenden Momenten. John Maloof stieß bei einer Versteigerung zufällig auf eine überwältigende Menge dieser Fotos. Daneben hinterließ Maier eigene Filme und eine große Zahl von Zeitungsausschnitten. Die Person hinter den Bildern aber bleibt ein Geheimnis.
Entstehungsgeschichte
Regie bei diesem Dokumentarfilm aus dem Jahr 2014 führte John Maloof, der die Fotos selbst entdeckt hatte und auch im Film zu sehen ist. Zu den Mitwirkenden gehören außerdem Vivian Maier, Daniel Arnaud und Simon Amédé. Der Film ist ohne Altersbeschränkung freigegeben.
Hinter den Kulissen
Als Dokumentarfilm verbindet der Titel Kunst, Biografie und Entdeckungsgeschichte. Im Zentrum stehen die Fotografie und eine Fotografin, deren Werk erst durch einen Zufallsfund ans Licht kam.
Die Anlage des Films ist zweigleisig. Einerseits geht es um die Bilder selbst, um Straßenszenen und Momentaufnahmen von Menschen. Andererseits geht es um die Suche nach der Frau, die sie gemacht hat. Dass der Regisseur zugleich der Entdecker der Fotos ist, macht ihn zum Teil der Geschichte, die er erzählt.
Die Spannung entsteht aus dem Widerspruch zwischen der Fülle des Nachlasses und der Verschlossenheit der Fotografin. Fotos, Filme und Zeitungsausschnitte liefern Spuren, doch die Person bleibt schwer zu fassen. Gerade dieses Rätsel trägt den Film.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,6 von 10 erreicht der Dokumentarfilm eine deutlich positive Durchschnittsbewertung. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen, eine überschaubare, aber klare Grundlage.
Seit dem Erscheinen sind 12 Jahre vergangen. Im Dokumentarfilm steht der Titel für eine Form, die Kunstbetrachtung mit Detektivarbeit verbindet und aus der Suche nach einem Menschen ihre Spannung bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vivian Maier als Self (archive footage)
- John Maloof als Self - Narrator
- Daniel Arnaud als Self - Interview Subject
- Simon Amédé als Self - Interview Subject
- Maren Baylaender als Self - Interview Subject
- Eula Biss als Self - Interview Subject
- Bindy Bitterman als Self - Interview Subject
- Roger Carlson als Self - Interview Subject
- Phil Donahue als Self - Talk Show Host
- Karen Frank als Self - Interview Subject
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Verfügbarkeit
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