Dior und ich (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Frédéric Tcheng |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-03-06 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (111 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Modehaus mit langer Geschichte braucht einen neuen Chefdesigner: Nach dem Abgang von John Galliano wird der Belgier Raf Simons am 9. April 2012 zum Nachfolger bei Dior erklärt. Nur acht Wochen bleiben ihm, um seine erste Damenkollektion für die Firma zu entwerfen. Die Aufgabe ist heikel, denn Simons soll den Prinzipien treu bleiben, die sich mit dem Namen Christian Dior verbinden, und zugleich eigene, modernere Vorstellungen einbringen. Manche beschreiben seinen Stil als minimalistisch, was im Kontrast zur opulenten Tradition des Hauses steht. Zu Beginn tut sich Simons schwer, sich in die Arbeitsweise bei Dior einzufinden und Vertrauen zu den Mitarbeitern hinter den Kulissen aufzubauen, die seine Entwürfe in die Realität umsetzen müssen. Die Spannung zwischen Zeitdruck, handwerklicher Umsetzung und persönlicher Handschrift bildet den roten Faden der Erzählung, bis die fertige Kollektion am 2. Juli 2012 präsentiert wird.
Entstehungsgeschichte
"Dior und I" ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2015 unter der Regie von Frédéric Tcheng. Vor der Kamera stehen Raf Simons und Pieter Mulier sowie Bernard Arnault und Donatella Versace.
Hinter den Kulissen
Die Genrezuordnung als Dokumentarfilm zeigt an, dass hier nicht eine erfundene Geschichte, sondern ein realer Vorgang begleitet wird: die Entstehung einer Kollektion unter Zeitdruck. Die Erzählung folgt einem klaren zeitlichen Rahmen von der Ernennung bis zur Präsentation, was der Handlung eine fast dramatische Struktur mit Anfangspunkt und Zielmarke verleiht. Dass neben dem Designer selbst auch Personen wie Bernard Arnault und Donatella Versace auftreten, deutet auf einen Blick über die reine Werkstattarbeit hinaus, hin zu den Erwartungen und dem Umfeld, die auf Simons lasten. Die Spannung zwischen Tradition und persönlicher Vision, die im Zentrum steht, ist damit weniger eine erzählerische Zuspitzung als ein beobachteter Prozess.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,3 bei einer Stimmenzahl im niedrigen dreistelligen Bereich zählt der Film zu den eher unauffällig, aber positiv bewerteten Werken seines Genres. Zehn Jahre nach seiner Entstehung bleibt er ein Dokumentarfilm, der einen konkreten, zeitlich begrenzten Moment innerhalb eines Modehauses nachvollzieht, ohne dass sich aus den vorliegenden Angaben eine breitere Rezeption oder ein besonderer Stellenwert innerhalb des Dokumentarfilmgenres ableiten ließe.
Bilder


Besetzung & Stab
- Raf Simons als Self
- Pieter Mulier als Self
- Bernard Arnault als Self - Owner of LVMH
- Donatella Versace als Self (uncredited)
- Anna Wintour als Self (uncredited)
- Luca Guadagnino als self
- Jennifer Lawrence als self
- Harvey Weinstein als self
- Marion Cotillard als self
- Isabelle Huppert als Self (uncredited)
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Verfügbarkeit
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