Die Bucht (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Louie Psihoyos |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-07-31 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 1.162.422 $ |
| TMDB-Bewertung | 8 (697 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
An der Küste von Taiji in Japan liegt eine Bucht, die zu einem Nationalpark gehört: ein paradiesisch wirkender Ort, an dem sich sechs Monate im Jahr, von April bis September, Jäger einfinden, um Delfine in sehr großer Zahl einzufangen. Ob das erlaubt sei, beantwortet der Film mit dem Verweis auf eine Regelung, die er für widersinnig hält: Die Bestimmungen der Internationalen Walfangkommission lassen die Praxis zu. Ein Teil der Tiere wird in den Westen gebracht, wo sie in Becken und großen Anlagen vorgeführt werden; für die Delfine bedeutet das ein Leben in Gefangenschaft. Der Film beziffert die jährlichen Erlöse in Milliardenhöhe und nennt die japanische Mafia als treibende Kraft dahinter.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm erschien 2009 unter der Regie von Louie Psihoyos. Vor der Kamera treten Hayden Panettiere, Joe Chisholm, Mandy-Rae Cruikshank und Charles Hambleton auf – eine Aufstellung, in der Taucher und Mitwirkende neben bekannten Namen stehen. Die Freigabe ab 12 Jahren passt zu einem Film, der Leiden zeigt, ohne auf ein erwachsenes Fachpublikum beschränkt zu sein.
Hinter den Kulissen
Der Dokumentarfilm kreist um Japan, Ozean, Delfin, Nationalismus, Leiden sowie Sterben und Tod. Das ist eine ungewöhnliche Reihe, weil sie zwei Ebenen verbindet. Auf der einen steht das Schicksal einzelner Tiere, auf der anderen ein politisches Klima, in dem die Verteidigung einer Praxis zur Frage nationaler Selbstbehauptung wird. Der Ort selbst trägt den Widerspruch bereits in sich: ein geschützter Landschaftsraum, in dem geschieht, wovor der Schutz eigentlich bewahren soll. Damit ist der Film weniger Naturbeobachtung als Auseinandersetzung mit Zuständigkeiten, Zulassungen und wirtschaftlichen Interessen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,9 von 10 liegt die Bewertung hoch, gestützt allerdings auf eine noch schmale Basis von einigen hundert Stimmen. Solche Werte sind bei Dokumentarfilmen häufig, weil sie ein Publikum erreichen, das den Gegenstand bereits sucht. 17 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film eine nüchterne Erinnerung daran, dass Vorschriften und Wirklichkeit weit auseinanderliegen können.
Bilder








Besetzung & Stab
- Hayden Panettiere als Self
- Joe Chisholm als Self
- Mandy-Rae Cruikshank als Self
- Charles Hambleton als Self
- Simon Hutchins als Self
- Kirk Krack als Self
- Isabel Lucas als Self
- Richard O'Barry als Self
- Roger Payne als Self
- John Potter als Self
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Verfügbarkeit
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