Der Fall Anthony Weiner (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Josh Kriegman |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-05-20 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (198 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Politiker versucht ein Comeback. Anthony Weiner, der wegen einer Sexting-Affäre als Kongressabgeordneter zurückgetreten war, tritt zur Wahl an, um Bürgermeister von New York zu werden. Die Kamera begleitet ihn und sein Team, darunter Amit Bagga, durch den Wahlkampfalltag, zwischen Terminen, Strategiegesprächen und dem Versuch, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Auch seine Frau Huma Abedin ist an seiner Seite zu sehen. Der Film zeigt die Kampagne von innen, mit allen Widersprüchen, die eine solche Rückkehr in die Öffentlichkeit mit sich bringt. Wie sich die Geschichte am Ende entwickelt, bleibt hier unerwähnt.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm aus dem Jahr 2016 stammt von Regisseur Josh Kriegman. Im Zentrum stehen Anthony Weiner selbst, seine Frau Huma Abedin sowie Mitarbeiter aus seinem Wahlkampfteam wie Amit Bagga und eine weitere Figur namens Adam Barta, die im Umfeld der Geschichte auftaucht. Es handelt sich um einen Dokumentarfilm ohne fiktionale Elemente.
Hinter den Kulissen
Die Anlage des Films als begleitende Dokumentation über einen laufenden Wahlkampf verspricht Nähe statt nachträglicher Rekonstruktion: Die Kamera ist dabei, während sich die Ereignisse entwickeln, nicht erst danach. Das Genre Dokumentarfilm allein deutet schon an, dass es weniger um Inszenierung als um das Einfangen realer Situationen geht. Die Kombination aus politischem Personal und privatem Umfeld – Ehefrau, Wahlkampfmitarbeiter – zeigt, dass der Film die Grenze zwischen öffentlichem Amt und persönlichem Leben bewusst zum Thema macht. Dass eine bereits bekannte Affäre den Ausgangspunkt bildet, verleiht der Beobachtung eine zusätzliche Spannung: Der Zuschauer weiß mehr über die Vorgeschichte, als die Kampagne selbst offenbart.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,3 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im oberen Mittelfeld dokumentarischer Politikfilme, wobei die vergleichsweise geringe Stimmenbasis eine gewisse Vorsicht bei der Einordnung nahelegt. Seit der Veröffentlichung 2016 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, in denen sich der Blick auf politische Skandale und ihre mediale Aufarbeitung weiterentwickelt hat. Innerhalb des Dokumentarfilm-Genres steht der Titel für einen Ansatz, der auf direkte Begleitung statt auf nachträgliche Kommentierung setzt, und bietet damit einen Einblick in einen konkreten, abgeschlossenen politischen Vorgang.
Bilder

Besetzung & Stab
- Anthony Weiner als Self
- Huma Abedin als Self
- Amit Bagga als Self - Senior Advisor
- Adam Barta als Self
- Sydney Leathers als Self
- Jordan Zain Weiner als Self
- Camille Joseph als Self - Campaign Manager
- Barbara Morgan als Self - Communications Director
- Andrew Noh als Self - Campaign Aide
- Maura Tracy als Self - Senior Staffer
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Verfügbarkeit
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