Class Action Park (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Seth Porges |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-08-22 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (161 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Wasserpark im New Jersey der 1980er Jahre, der als Legende gilt, die bis heute nachwirkt: Action Park war bekannt für Fahrgeschäfte ohne Aufsicht, ohne nennenswerte Regulierung und mit einem hohen Risiko, verletzt nach Hause zu gehen. Der Film nähert sich diesem Ort nicht als nostalgischer Rückblick, sondern über investigative Recherche, Animationen, Originalaufnahmen und Gespräche mit Menschen, die den Park selbst erlebt haben. Aus deren Erinnerungen entsteht ein Bild, das zwischen Anekdote und ernster Aufarbeitung wechselt und Schritt für Schritt zeigt, wie aus einem Freizeitort ein Ort wurde, über den bis heute erzählt wird.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Seth Porges bei diesem 2020 veröffentlichten Dokumentarfilm. Vor der Kamera bzw. als Interviewpartner treten unter anderem Chris Gethard, Jason Scott, Jimmy Kimmel und Johnny Knoxville auf.
Hinter den Kulissen
Dass der Film sich ausdrücklich gegen die "Trappings of Nostalgia" wendet, wie es in der Beschreibung heißt, setzt einen klaren Rahmen: Es geht nicht darum, die wilde Zeit des Parks zu verklären, sondern sie journalistisch zu befragen. Die Kombination aus Interviews, Archivmaterial und eigens produzierten Animationen deutet auf eine Erzählweise hin, die Lücken im dokumentarischen Material bewusst sichtbar macht, statt sie zu glätten. Dass namhafte Personen wie Jimmy Kimmel und Johnny Knoxville neben weniger bekannten Zeitzeugen auftreten, spricht dafür, dass der Park über seine unmittelbare Umgebung hinaus im kulturellen Gedächtnis verankert war. Die reine Genrezuordnung als Dokumentarfilm signalisiert zugleich, dass hier Fakten und persönliche Erinnerungen im Vordergrund stehen, nicht eine fiktionale Nacherzählung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Ergebnis, das für einen Nischen-Dokumentarfilm über ein regional verwurzeltes Thema nicht ungewöhnlich ist. Seit der Veröffentlichung 2020 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich am eng umrissenen Publikum grundlegend etwas geändert zu haben scheint. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres reiht sich der Titel in jene Werke ein, die einen popkulturell aufgeladenen Ort zum Ausgangspunkt nehmen, um über Erinnerung, Risiko und die Diskrepanz zwischen Legende und gelebter Realität nachzudenken.
Bilder




Besetzung & Stab
- Chris Gethard als Self
- Jason Scott als Self
- Jimmy Kimmel als Self (archive footage)
- Johnny Knoxville als Self (archive footage)
- Alison Becker als Self
- John Hodgman als Narrator
- Layne Staley als Self (archive footage)
- Jerry Cantrell als Self (archive footage)
- Seth Porges als Self
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.