Before the Flood (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fisher Stevens |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-10-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (832 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film zeigt in informativer und zugleich packender Form, wie eine Gesellschaft dem Verschwinden bedrohter Arten, ganzer Ökosysteme und indigener Gemeinschaften weltweit entgegentreten kann. Zu sehen sind sichtbare Belege einer sich verschärfenden Umweltkrise, die unberührten Landschaften von Grönland bis Indonesien irreversible Schäden zufügt, das Gleichgewicht des Klimas infrage stellt und das Aussterben von Tierarten beschleunigt. Vorgestellt wurde die Dokumentation vor der amerikanischen Präsidentschaftswahl; sie will die Bürgerinnen und Bürger warnen und dazu bewegen, jenen die Stimme zu geben, die dem Klima Vorrang einräumen. Zugleich benennt sie umsetzbare, praktische Lösungen für den Erhalt des Planeten.
Entstehungsgeschichte
Der Titel ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2016, verantwortlich für die Regie war Fisher Stevens. Zu den Mitwirkenden gehören Leonardo DiCaprio, Bill Clinton, John Kerry und Barack Obama. Für einen Dokumentarfilm bedeutet eine solche Aufstellung, dass die Genannten im Bild auftreten und keine Rollen verkörpern. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Themen Klimawandel, Klimaerwärmung, Naturkatastrophe, grüne Energie, Umwelt und Gesellschaft umreißen den Aufbau: Befund, Folgen, Handlungsmöglichkeiten. Dokumentarisches Erzählen steht hier vor der Aufgabe, weiträumige Prozesse anschaulich zu machen; der Weg über konkrete Orte, von Grönland bis Indonesien, leistet genau das, indem er eine globale Entwicklung an einzelnen Landschaften zeigt. Bemerkenswert ist die klare Adressierung. Der Film beschreibt nicht nur, sondern richtet eine Aufforderung an sein Publikum und knüpft sie an eine anstehende Wahl. Damit ist er weniger Bestandsaufnahme als Argument, und die vorgeschlagenen Lösungen gehören zu diesem Argument dazu.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 7,7 von 10, gebildet aus einigen hundert Stimmen. Das ist der obere Bereich, wenn auch auf schmaler Basis, wobei kleinere Stimmenzahlen für Dokumentarfilme üblich sind. Zehn Jahre nach dem Erscheinungsjahr hat sich der Bezug verschoben: Die Wahl, auf die der Film zulief, liegt zurück, die beschriebenen Prozesse laufen weiter. Innerhalb des Dokumentarischen gehört er zu den appellativen Arbeiten, die auf eine Entscheidung hinauswollen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Leonardo DiCaprio als Self
- Bill Clinton als Self
- John Kerry als Self
- Barack Obama als Self
- Elon Musk als Self
- Pope Francis als Self
- Ban Ki-moon als Self
- Alejandro G. Iñárritu als Self
- Michael Brune als Self
- Marc Mageau als Self
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Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.