Babys (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Thomas Balmès |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 78 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-05-07 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 7 (149 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vier Kinder, vier vollkommen verschiedene Lebenswelten: Ponijao wächst in Namibia auf, Bayarjargal in der Mongolei, Mari in Japan und Hattie in den USA. Der Film begleitet sie von der Geburt an durch ihre ersten Lebensmonate bis zu den ersten eigenen Schritten. Die einen leben mitten in einer Großstadt, umgeben von Technik und Lärm, die anderen in ländlicher, teils karger Umgebung, als einziges Kind oder eingebettet in eine große Familie. Erzählt wird nichts im klassischen Sinn, es gibt keine Handlung mit Auflösung, sondern ein Nebeneinander von Alltagsbeobachtungen, die zeigen, wie unterschiedlich Kindheit beginnen kann und wie ähnlich sie sich in ihren kleinsten Momenten trotzdem ist.
Entstehungsgeschichte
Babys entstand 2010 unter der Regie von Thomas Balmès als Dokumentarfilm ohne Altersbeschränkung. Im Zentrum stehen die vier Kinder Hattie, Ponijao, Mari und Bayar, deren Alltag über einen längeren Zeitraum beobachtet wird. Weitere Angaben zur Besetzung gibt es nicht, da der Film ganz auf die vier Kinder und ihr unmittelbares Umfeld setzt.
Hinter den Kulissen
Dass sich der Film auf vier Kinder aus vier Kontinenten konzentriert, macht die Vergleichsstruktur zum eigentlichen Erzählprinzip: Namibia, Mongolei, Japan und USA stehen für vier denkbar gegensätzliche Lebensrealitäten, sozial, geografisch, kulturell. Der Dokumentarfilm verzichtet auf Kommentar oder erklärende Einordnung und setzt stattdessen auf reine Beobachtung. Diese Anlage erlaubt es dem Publikum, eigene Schlüsse zu ziehen, etwa darüber, was bei aller Verschiedenheit an frühkindlicher Entwicklung universell bleibt. Die Auswahl der vier Familien wirkt bewusst kontrastreich gesetzt, ohne dass eine Wertung zwischen den Lebensformen vorgenommen wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich Babys im soliden Mittelfeld dokumentarischer Arbeiten. Seit der Entstehung 2010 sind mittlerweile 15 Jahre vergangen, ein Zeitraum, der den Film klar in die frühen 2010er Jahre verortet. Innerhalb des Dokumentarfilm-Genres nimmt Babys durch seinen rein beobachtenden, unkommentierten Zugang eine eigene Position ein, weit entfernt von Formaten mit Interviews oder Off-Kommentar. Die geringe Stimmenzahl deutet darauf hin, dass der Titel eher ein Nischenpublikum erreicht hat als ein breites Massenpublikum.
Bilder





Besetzung & Stab
- Hattie als Self
- Ponijao als Self
- Mari als Self
- Bayar als Self
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Verfügbarkeit
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