Audrie & Daisy (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bonni Cohen |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-09-23 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (202 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Mädchen, zwei Städte, zwei Nächte – und doch dieselbe Erfahrung: Audrie und Daisy werden Opfer eines sexuellen Übergriffs. Die Dokumentation stellt ihre Geschichten nebeneinander und zeigt, wie aus den Taten selbst nicht das Ende des Leidens wird, sondern erst der Anfang. Denn was folgt, spielt sich vor allem online ab: Gerüchte, Häme, Bloßstellung. Der Film verfolgt, wie sich digitale Öffentlichkeit über die Mädchen legt und ihr Umfeld dabei jede Kontrolle verliert.
Entstehungsgeschichte
Jon Shenk führte bei diesem Dokumentarfilm aus dem Jahr 2016 Regie. Vor der Kamera stehen Daisy Coleman, Jim Fall, Delaney Henderson und Darren White, die als Betroffene und Beteiligte ihre Perspektiven einbringen. Weitere Angaben zur Produktion liegen nicht vor, eine Altersfreigabe ist nicht genannt.
Hinter den Kulissen
Dass der Film ausschließlich dem Dokumentarfilm-Genre zugeordnet ist, unterstreicht seinen Anspruch: kein inszeniertes Drama, sondern die direkte Auseinandersetzung mit realen Fällen. Die Gegenüberstellung zweier Schicksale aus unterschiedlichen Städten deutet darauf hin, dass es nicht um einen Einzelfall gehen soll, sondern um ein Muster, das sich wiederholt. Der Fokus auf Internet-Mobbing als zweite, oft folgenreichere Stufe des Geschehens macht deutlich, dass die Erzählung weniger die Übergriffe selbst in den Mittelpunkt stellt als das gesellschaftliche und digitale Umfeld, das danach greift. Damit positioniert sich der Film als Beitrag zu einer Debatte über die Verantwortung von Gemeinschaften und Netzwerken im Umgang mit jungen Opfern.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber statistisch schmales Meinungsbild ab – belastbare Aussagen über eine breite Rezeption lassen sich daraus nicht ableiten. Seit der Veröffentlichung 2016 sind mittlerweile neun Jahre vergangen, ein Zeitraum, in dem sich die Diskussion um digitale Öffentlichkeit und Mobbing an Jugendlichen weiter verschärft hat. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres reiht sich der Titel in jene Arbeiten ein, die auf die persönliche Perspektive Betroffener setzen, statt allgemeine Statistiken in den Vordergrund zu stellen.
Bilder

Besetzung & Stab
- Daisy Coleman als Self
- Jim Fall als Self - Mayor, City of Maryville
- Delaney Henderson als Self
- Darren White als Self
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Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.