Atari: Game Over (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Zak Penn |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 66 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-11-19 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (245 Stimmen) |
Worum es geht
Eine Legende der Videospielgeschichte steht im Zentrum: 1983 soll Atari zahllose unverkaufte Exemplare des Spiels "E.T. - Der Außerirdische" in einer Mülldeponie in New Mexico verscharrt haben. Jahrzehnte später macht sich ein Team auf die Suche nach diesem vergrabenen Beweisstück. Die Dokumentation begleitet diese Ausgrabung und nutzt sie als Ausgangspunkt, um weiter zurückzublicken: auf die Anfangsjahre der Videospielbranche, ihren rasanten Aufstieg und den ebenso spektakulären Einbruch, an dem der Flop des E.T.-Spiels eine zentrale Rolle gespielt haben soll.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Zak Penn, der im Film auch selbst auftritt. Als weitere Beteiligte treten Nolan Bushnell, Howard Scott Warshaw und Manny Gerard auf – Namen, die eng mit der Geschichte von Atari und der Entwicklung des besagten Spiels verbunden sind. Der Dokumentarfilm stammt aus dem Jahr 2014.
Hinter den Kulissen
Als Dokumentarfilm, der ausdrücklich auf einer wahren Begebenheit beruht, verbindet der Titel zwei Erzählebenen: die konkrete, fast detektivische Suche nach den vergrabenen Spielkassetten und die größere Geschichte einer Branche im Umbruch. Dass unter den Sprechern Personen sind, die selbst an der Entstehung des Spiels oder an der Führung von Atari beteiligt waren, deutet darauf hin, dass die Doku nicht nur von außen auf das Ereignis blickt, sondern Beteiligte direkt zu Wort kommen lässt. Die Anlage als Spurensuche mit historischem Rückblick macht deutlich, dass es weniger um reine Nostalgie geht als um die Aufarbeitung eines Wendepunkts, der die frühe Videospielindustrie geprägt haben soll.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld dessen, was Dokumentationen zu popkulturellen Themen üblicherweise erreichen. Zehn Jahre nach seiner Entstehung bleibt er einer der wenigen filmischen Zugänge zu diesem speziellen Kapitel der Videospielgeschichte. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres zeichnet er sich dadurch aus, dass er eine popkulturelle Anekdote zum Anlass nimmt, um größere Fragen nach dem Aufstieg und Fall einer ganzen Branche zu stellen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Zak Penn als Self
- Nolan Bushnell als Self
- Howard Scott Warshaw als Self
- Manny Gerard als Self
- Joe Lewandowski als Self
- Paul Sanchez als Self
- Ernest Cline als Self
- Seamus Blackley als Self
- Raiford Guins als Self
- Mike Mika als Self
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Verfügbarkeit
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