AlphaGo (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Greg Kohs |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-09-29 |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (164 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Über Jahrtausende gilt das ostasiatische Brettspiel Go als eine der komplexesten Denksportarten überhaupt, zu komplex, wie lange angenommen wurde, um von einer Maschine bewältigt zu werden. Der Film begleitet das Team von Googles DeepMind, das mit einem selbstlernenden Programm namens AlphaGo genau diese Annahme herausfordert. Im Zentrum steht die Vorbereitung auf ein Duell gegen Lee Sedol, einen der stärksten Go-Spieler der Welt. Erzählt wird, wie sich Entwickler und Spieler über Wochen einem Wettkampf nähern, dessen Ausgang für beide Seiten ungewiss erscheint. Dabei geht es nicht nur um Spielzüge, sondern um die Frage, was Intuition, Erfahrung und maschinelles Lernen jeweils leisten können.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Greg Kohs bei diesem 2017 veröffentlichten Dokumentarfilm. Vor der Kamera stehen Lee Sedol, Demis Hassabis, David Silver und Aja Huang, also sowohl der menschliche Champion als auch zentrale Köpfe des DeepMind-Teams.
Hinter den Kulissen
Dass sich der Film ausschließlich dem Dokumentarischen verschreibt, verschiebt die Spannung weg von inszenierter Dramatik hin zu beobachtender Nähe: Kamera und Schnitt folgen realen Reaktionen, Gesprächen und Wartezeiten statt nachgestellter Szenen. Die Konstellation der gezeigten Personen, ein Spieler auf der einen, mehrere Programmierer auf der anderen Seite, macht deutlich, dass der eigentliche Konflikt nicht zwischen einzelnen Figuren, sondern zwischen zwei Formen des Denkens verhandelt wird. Die Beschränkung auf einen einzigen Wettkampf als Rahmen erlaubt es, technische Entwicklung und menschliche Reaktion nebeneinander zu beobachten, ohne dass der Film sich in Nebenschauplätzen verliert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,7 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im oberen Bereich, wobei die Basis für verlässliche Aussagen schmal bleibt. Seit der Veröffentlichung 2017 sind mittlerweile acht Jahre vergangen, in denen sich Künstliche Intelligenz als Thema deutlich verbreitert hat, was den Film heute auch als Dokument eines frühen, öffentlich viel beachteten Wendepunkts lesbar macht. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres zeichnet er sich durch seine enge Fokussierung auf ein einzelnes, klar umrissenes Ereignis aus, statt einen breiten historischen Überblick zu versuchen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lee Se-dol als Himself
- Demis Hassabis als Himself
- David Silver als Himself
- Aja Huang als Himself
- Fan Hui als Himself
- Frank Lantz als Himself
- Cade Metz als Himself
- Martin Rees als Himself
- Maddy Leach als Herself
- Nam Chi Hyung als Herself
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Verfügbarkeit
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