A Trip to Infinity (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jonathan Halperin |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 79 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-09-26 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (137 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Was bedeutet es, wenn eine Zahl kein Ende hat? Und lässt sich das Universum überhaupt in solchen Kategorien denken? "A Trip to Infinity" stellt diese Fragen nicht abstrakt, sondern lässt Mathematiker, Teilchenphysiker und Kosmologen davon erzählen, wie sie sich dem Konzept der Unendlichkeit nähern. Der Film fragt, ob es das Unendliche tatsächlich gibt, ob es sich erfahren lässt und welche Konsequenzen es für unser Verständnis von Raum, Zeit und Kosmos hat. Statt einer Handlung im klassischen Sinn bietet er eine Aneinanderreihung von Denkbewegungen, die sich von konkreten Zahlen bis zu den Grenzen des Vorstellbaren vortasten.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Jonathan Halperin bei diesem 2022 erschienenen Dokumentarfilm. Zu Wort kommen die Wissenschaftler Anthony Aguirre, Stephon Alexander, Eugenia Cheng und Moon Duchin, die jeweils aus ihrer Fachrichtung heraus auf das Thema blicken. Eine Altersfreigabe liegt nicht vor.
Hinter den Kulissen
Dass sich der Film allein auf das Dokumentarische stützt und auf Spielszenen verzichtet, macht deutlich, wie stark er auf die Aussagen und Denkweisen seiner Protagonisten setzt. Die Auswahl der Besetzung – Mathematik, Teilchenphysik und Kosmologie gemeinsam – zeigt, dass Unendlichkeit hier nicht als reines Zahlenproblem verhandelt wird, sondern als Frage, die mehrere Wissenschaften gleichermaßen betrifft. Die Entscheidung, das Thema mit Animation zu begleiten, die von Künstlern aus zehn Ländern stammt, verweist darauf, dass die Gedanken, um die es geht, sich kaum allein durch gesprochenes Wort vermitteln lassen: Unendlichkeit ist etwas, das sich der direkten Anschauung entzieht, weshalb der Film auf Bilder zurückgreift, um sie greifbar zu machen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Bereich für Wissenschaftsdokumentationen. Seit dem Erscheinen 2022 sind erst wenige Jahre vergangen, eine breitere Rezeption lässt sich daraus nicht ablesen. Innerhalb des Dokumentarfilm-Genres positioniert er sich als Beitrag, der ein abstraktes mathematisch-physikalisches Konzept einem interessierten Publikum zugänglich machen will, ohne dabei auf reißerische Zuspitzung zu setzen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Anthony Aguirre als Self
- Stephon Alexander als Self
- Eugenia Cheng als Self
- Moon Duchin als Self
- Kenny Easwaran als Self
- Delilah Gates als Self
- Rebecca Goldstein als Self
- Brian Greene als Self
- Janna Levin als Self
- Alan Lightman als Self
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Verfügbarkeit
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