Heimgesucht: Unglaubliche Zeugenberichte (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | David Price, Jordan Roberts |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 25 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-10-19 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (315 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Mittelpunkt dieser Doku-Serie stehen Menschen, die von Begegnungen mit dem Übernatürlichen berichten. Sie schildern Erlebnisse, die sie als traumatisch erfahren haben und an deren Echtheit sie selbst keinerlei Zweifel hegen. Ob paranormale Erscheinungen tatsächlich existieren, ist die Grundfrage, um die sich alles dreht.
Die Serie setzt dabei auf die persönliche Erzählung. Augenzeugen kommen zu Wort und beschreiben, was ihnen widerfahren ist, in ihren eigenen Worten und aus ihrer eigenen Sicht. Das Unheimliche entsteht so nicht aus der Behauptung eines Erzählers, sondern aus der Überzeugung derjenigen, die es erlebt haben wollen. Für das Publikum bleibt es eine Frage der eigenen Haltung, wie es diese Berichte aufnimmt.
Entstehungsgeschichte
Die Serie aus dem Jahr 2018 wurde von David Price und Jordan Roberts entwickelt. Zur Besetzung gehören Michael Pitthan, Abigail Rice, Erika Guntherová und Daniel Rchichev.
Der deutsche Titel „Heimgesucht: Unglaubliche Zeugenberichte“ benennt das Prinzip bereits deutlich. Im Englischen heißt die Serie schlicht „Haunted“, was den Fokus stärker auf das Spukhafte selbst legt, während die deutsche Fassung die Zeugen hervorhebt.
Hinter den Kulissen
Als dokumentarische Serie bewegt sich das Format in einem Spannungsfeld. Einerseits beansprucht es, reale Erlebnisse wiederzugeben, andererseits geht es um Phänomene, die sich einer Überprüfung weitgehend entziehen. Gerade diese Reibung macht den Reiz solcher Formate aus.
Die serielle Anlage erlaubt es, viele unterschiedliche Fälle nebeneinanderzustellen. Jede Schilderung steht für sich, zusammen ergeben sie ein Mosaik aus Erfahrungen, die sich ähneln oder widersprechen können. Dass die Erlebnisse als traumatisch beschrieben werden, verschiebt den Blick zudem vom reinen Grusel hin zu den Menschen, die mit ihren Erinnerungen leben müssen.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,9 von 10, auf Grundlage einiger hundert Stimmen. Für ein dokumentarisches Format über ein umstrittenes Thema ist das eine recht freundliche Aufnahme.
Acht Jahre nach dem Start gehört die Serie zu den Formaten, die paranormale Themen über persönliche Berichte erschließen. Sie verzichtet auf eine abschließende Antwort und überlässt die Deutung dem Publikum, was dem Genre der Zeugenberichte entspricht, in dem Glaube und Zweifel nebeneinander bestehen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Michael Pitthan als Paramedic
- Abigail Rice als Mother
- Erika Guntherová als Jason's mother
- Daniel Rchichev als Ghost child #2
- Kamila Trnková als Woman in white
- Vanda Chaloupková als Haiden
- Oskar Hes als Teenage Jason
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.