Drei Mädchen und drei Jungen (1969)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Sherwood Schwartz |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 25 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1969-09-26 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (168 Stimmen) |
Worum es geht
Eine Witwe mit drei Töchtern heiratet einen verwitweten Architekten mit drei Söhnen, und aus zwei kleinen Haushalten wird ein großer, lauter Familienverbund. Carol und Mike Brady müssen ihre Kinder unter einem Dach zusammenführen, was vom Kampf um den Badezimmerspiegel bis zu ganz alltäglichen Reibereien reicht. Haushälterin Alice steht der neuen Großfamilie zur Seite und schlichtet, wo sechs Kinder mit sehr unterschiedlichen Gewohnheiten aufeinandertreffen. Die Ausgangslage ist denkbar einfach gehalten: eine Hochzeit als Auslöser, und daraus entsteht ein fortlaufendes komödiantisches Zusammenleben, dessen einzelne Episoden aus den kleinen Konflikten des neuen Alltags schöpfen.
Entstehungsgeschichte
Die Serie entstand 1969 nach einer Idee von Sherwood Schwartz. Zur Besetzung gehören Robert Reed als Mike Brady, Florence Henderson als Carol Brady, Ann B. Davis als Haushälterin Alice sowie Maureen McCormick als eine der Töchter. Genannt wird das Format als Komödie.
Hinter den Kulissen
Schon die Grundkonstellation – zwei verwitwete Elternteile mit je drei gleichgeschlechtigen Kindern, die durch Heirat zusammengeführt werden – ist auf größtmögliche Symmetrie angelegt und liefert damit einen dauerhaften Fundus an Vergleichs- und Reibungspunkten zwischen den beiden Kinderscharen. Die Rolle der Haushälterin als zusätzliche Instanz zwischen den Generationen deutet darauf hin, dass die Konflikte nicht nur zwischen den Kindern, sondern auch zwischen Kindern und Erwachsenen vermittelt werden sollen. Die Ansiedlung im Komödiengenre und die Beschreibung als „turbulentes, total komisches Chaos“ legen nahe, dass die Serie auf wiederkehrende, in sich abgeschlossene Alltagssituationen setzt, aus denen sich das Zusammenwachsen der neuen Familie eher episodisch als in einem großen Spannungsbogen ergibt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich kein eindeutiges Meinungsbild ablesen, der Wert deutet aber auf eine solide, unaufgeregte Aufnahme hin. Seit der Erstausstrahlung 1969 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was den Titel deutlich in die Frühzeit des Familiensitcom-Formats einordnet, wie es sich mit Konstellationen aus wiederverheirateten Eltern und zusammengewürfelten Kindern beschäftigt. Innerhalb der Komödie steht die Serie damit für einen frühen Versuch, die neu zusammengesetzte Großfamilie zum durchgehenden komödiantischen Motiv zu machen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert Reed als Mike Brady
- Florence Henderson als Carol Brady
- Ann B. Davis als Alice Nelson
- Maureen McCormick als Marcia Brady
- Eve Plumb als Jan Brady
- Susan Olsen als Cindy Brady
- Barry Williams als Greg Brady
- Christopher Knight als Peter Brady
- Mike Lookinland als Bobby Brady
- Robbie Rist als Oliver
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Verfügbarkeit
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