Mylène Demongeot
Werdegang
Marie-Hélène Demongeot, bekannt als Mylène Demongeot, wurde am 29. September 1935 geboren. Als Tochter einer Ukrainerin zog sie mit 13 Jahren mit ihren Eltern nach Paris, brach dort die Ausbildung an der Schauspielschule Cours Simon ab und nahm stattdessen Unterricht bei Marie Ventura. Ihr Filmdebüt gab sie 1953 in Léonide Moguys Drama „Kinder der Liebe", parallel dazu war sie als Fotomodell auf zahlreichen Titelblättern präsent. Den Durchbruch brachte ihr 1957 die Rolle der Abigail in Raymond Rouleaus „Die Hexen von Salem" an der Seite von Simone Signoret und Yves Montand. In den folgenden Jahrzehnten war sie in internationalen Produktionen zu sehen, darunter „Bonjour Tristesse" neben David Niven, die Musketier-Verfilmung mit Gérard Barray sowie die Fantomas-Trilogie mit Jean Marais und Louis de Funès. Ab Mitte der 1980er Jahre arbeitete sie vor allem für das italienische Fernsehen, ehe sie 1994 mit „La Piste du télégraphe" zum französischen Kino zurückkehrte. 2001 erschien ihre Autobiografie „Tiroirs secrets".
Filmografie bei uns
Im Katalog sind fünf Spielfilme mit Mylène Demongeot als Schauspielerin verzeichnet, keine Serien. Die Titel reichen von 1958 bis 2022, decken also eine Spanne von 64 Jahren ab. Der erste Titel entstand 23 Jahre nach ihrer Geburt, der letzte 87 Jahre danach. Vertreten sind Komödie, Krimi, Abenteuer, Drama, Liebesfilm und Fantasy, wobei die Fantomas-Reihe mit drei Titeln den Schwerpunkt bildet, ergänzt um „Bonjour Tristesse" und den späten Film „Maison de retraite" von 2022.
Einordnung
Die fünf Titel liegen in unserer Bewertung zwischen 5,9 und 6,8 von 10, im Schnitt bei 6,6. Die drei Fantomas-Filme sowie „Bonjour Tristesse" bewegen sich mit Werten von 6,7 bis 6,8 recht nah beieinander, während „Maison de retraite" mit 5,9 etwas schwächer abschneidet. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten bei uns geführten Titel liegen 64 Jahre, was die lange Zeitspanne ihrer im Katalog erfassten Filmarbeit widerspiegelt.