Miguel Ángel Solá
Werdegang
Miguel Ángel Solá wurde am 14. Mai 1950 in Buenos Aires geboren und entstammt der Schauspielerfamilie Vehil, einer aus Katalonien stammenden Dynastie mit acht Generationen von Theaterschaffenden. Seine Mutter war Paquita Vehil, seine Tante die bekannte Luisa Vehil, auch seine Schwester Mónica ist Schauspielerin. Solá begann 1971 am Theater und 1973 im argentinischen Fernsehen, sein Kinodebüt gab er 1975 mit „Más allá del sol". 1976 erlangte er mit der Inszenierung von Peter Shaffers „Equus" neben Duilio Marzio größere Bekanntheit, weitere Theaterarbeiten folgten unter anderem in „The Elephant Man", „Deathtrap" und Jean Cocteaus „Der Doppeladler". In den 1980er Jahren etablierte er sich mit Filmen wie „Asesinato en el senado de la nación" (1984) und „A dos aguas" (1988) als gefragter Filmschauspieler. 1995 spielte er den Arzt und Epidemiologen Salvador Mazza in der Biografie „Casas de fuego". In den 2000er Jahren wirkte er unter anderem in „La fuga", „The Impatient Alchemist", „La puta y la ballena" und „Arizona Sur" mit. Später verlegte er den Schwerpunkt seiner Arbeit nach Spanien, wo er in Theater, Film und Fernsehen tätig ist. 1996 heiratete er die spanische Schauspielerin Blanca Oteyza.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Filme mit Miguel Ángel Solá verzeichnet, „Sunday's Illness" (2018) und „Verbrechen verbindet" (2020). Beide sind Filme, keine Serien, und liegen genrelich im Bereich Drama, Thriller und Krimi. Die Titel decken einen Zeitraum von 2018 bis 2020 ab, also gerade zwei Jahre – ein kleiner Ausschnitt aus seiner langjährigen Laufbahn, die laut seiner Biografie bereits 1973 begann. Der erste bei uns gelistete Titel erschien, als Solá bereits 68 Jahre alt war, der zweite mit 70 Jahren.
Einordnung
Die beiden erfassten Filme bewegen sich mit 6,6 und 6,5 von 10 in einem ähnlichen, mittleren bis oberen Bereich, der Schnitt liegt bei 6,5. Ein klarer Trend lässt sich aus nur zwei Titeln nicht ableiten, die Bewertungen fallen jedoch konsistent aus. Beide Filme stammen aus seiner späteren Schaffensphase und geben nur einen schmalen, jüngeren Ausschnitt seiner insgesamt sehr viel längeren Karriere wieder.