Luis Buñuel
Werdegang
Luis Buñuel Portolés wurde am 22. Februar 1900 in Calanda, Spanien, geboren und starb am 29. Juli 1983 in Mexiko-Stadt. Er war ein mexikanischer Filmemacher spanischer Herkunft, der gegen Ende der Stummfilmzeit vor allem als surrealistischer Regisseur bekannt wurde. Buñuel arbeitete mit Salvador Dalí und der Pariser Surrealisten-Gruppe um André Breton und Meret Oppenheim zusammen. Das bekannteste Werk aus dieser Zeit ist „Un chien andalou“ (Ein andalusischer Hund) aus dem Jahr 1929, an dem er auch selbst als Darsteller beteiligt war. Ein zentrales Thema seiner Filme, die er überwiegend als Regisseur schuf, ist der Kampf gegen ein in sinnloser Wiederholung erstarrtes Bürgertum, etwa in „Der Würgeengel“ und „Der diskrete Charme der Bourgeoisie“.
Filmografie bei uns
Als Schauspieler steht bei uns ein einziger Titel von Luis Buñuel im Katalog: „Ein andalusischer Hund“ aus dem Jahr 1929. Der Film ist den Genres Fantasy, Horror und Thriller zugeordnet, drei Genres insgesamt. Zwischen Buñuels Geburtsjahr und diesem Titel liegen 29 Jahre. Diese eine schauspielerische Beteiligung steht damit im deutlichen Kontrast zu seiner bei uns geführten Filmografie als Regisseur, die weit mehr Titel umfasst.
Einordnung
Der Film ist bei uns mit 7,4 bewertet. Da es sich um den einzigen Titel handelt, der bei uns unter Buñuels Namen als Schauspieler geführt wird, lässt sich daraus keine Bandbreite ablesen – anders als bei seiner deutlich umfangreicheren Filmografie als Regisseur in unserem Katalog. Der Titel liegt mit 29 Jahren Abstand zu seinem Geburtsjahr am Beginn seiner Laufbahn, in der Zeit seiner Zusammenarbeit mit der Pariser Surrealisten-Gruppe rund um „Un chien andalou“.