Rebecca Zlotowski
Werdegang
Rebecca Zlotowski, geboren am 21. April 1980, ist eine französische Filmregisseurin und Drehbuchautorin polnisch-marokkanischer Abstammung. Ihr Vater arbeitete als Englisch-Französisch-Dolmetscher, ihre in Oujda geborene marokkanische Mutter unterrichtete Spanisch. Zlotowski studierte an der École Normale Supérieure und schloss 2003 ein Lehramtsstudium für französische moderne Literatur ab, bevor sie 2007 ihr Studium an der Filmhochschule Fémis im Fach Drehbuch beendete. Ihr erster Spielfilm, „Belle Épine", entstand als Abschlussprojekt an der Fémis unter Anleitung ihres Mentors Lodge Kerrigan und wurde im Wettbewerb der Kritikerwoche gezeigt. Der Film erhielt den Louis-Delluc-Preis für den besten Erstlingsfilm sowie den Preis des französischen Kritikerverbands, und Léa Seydoux wurde dafür für einen César als vielversprechendste Schauspielerin nominiert.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind vier Spielfilme von Rebecca Zlotowski als Regisseurin verzeichnet, keine Serien. Die Titel erschienen zwischen 2013 und 2025, also über einen Zeitraum von zwölf Jahren, wobei der erste Titel 33 Jahre nach ihrer Geburt und der jüngste 45 Jahre danach entstand. Genremäßig zeigt sich eine Bandbreite aus Drama, Komödie, Liebesfilm, Mystery und Krimi, was auf eine vielseitige, nicht auf ein einzelnes Genre festgelegte Arbeit hindeutet. Zu den Titeln zählen „Die Kinder der anderen" (2022), „Grand Central" (2013), „Paris Murder Mystery" (2025) und „Ein leichtes Mädchen" (2019).
Einordnung
Die vier Titel bewegen sich in unseren Bewertungen zwischen 5,5 und 6,7 von 10, im Schnitt bei 5,8 von 10. Damit liegen sie insgesamt im mittleren Bereich, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten bewerteten Titel liegen zwölf Jahre, was auf eine kontinuierliche, aber nicht sehr umfangreiche Präsenz im Katalog hindeutet.