Nikita Michalkow
Werdegang
Nikita Sergejewitsch Michalkow, geboren am 21. Oktober 1945 in Moskau, ist russischer Filmemacher, Schauspieler und Vorsitzender des Russischen Kameramannverbandes. Er stammt aus einer angesehenen Familie: Sein Urgroßvater war kaiserlicher Gouverneur von Jaroslawl, seine Mutter eine Prinzessin aus dem Hause Golizyn und zugleich Tochter des Avantgarde-Künstlers Pjotr Kontschalowski. Sein Vater Sergei Michalkow war Kinderbuchautor und Verfasser mehrerer Fassungen der russischen Nationalhymne. Nikitas älterer Bruder ist der Filmemacher Andrei Konchalovsky. Michalkow selbst wurde mehrfach mit dem Staatspreis der Russischen Föderation ausgezeichnet und ist Vollkavalier des Ordens „Für Verdienste um das Vaterland“. International bekannt wurde er unter anderem durch den Goldenen Löwen von Venedig sowie durch Oscar-Erfolge und -Nominierungen für seine Filme.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de sind vier Filme unter seiner Regie vertreten, jeweils Kinoproduktionen ohne Serienanteil. Die Titel entstanden zwischen 1987 und 2007, decken also eine Spanne von zwanzig Jahren ab. Der erste erschienene Film, „Schwarze Augen“, liegt 42 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste Titel, „12“, 62 Jahre danach. Thematisch reicht die Bandbreite von Komödie und Drama über Liebesfilm und Historie bis zu Krimi und Mystery, was auf ein vielseitiges Werk zwischen persönlichen Dramen und größer angelegten historischen Stoffen hindeutet.
Einordnung
Die vier bei uns gelisteten Filme erhalten Bewertungen zwischen 6,6 und 7,0, im Schnitt 6,8 von 10 – eine insgesamt gleichmäßig positive Bewertung ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. „Der Barbier von Sibirien“ steht mit 7,0 an der Spitze, während „12“ mit 6,6 den unteren Wert markiert. Über den betrachteten Zeitraum von zwei Jahrzehnten bleibt die Bewertungslage damit stabil und lässt keine deutliche Entwicklung nach oben oder unten erkennen.