Nacho Cerdà
Werdegang
Ignacio „Nacho" Cerdà wurde 1969 in Spanien geboren und machte sich als Filmregisseur einen Namen, vor allem durch seinen umstrittenen Kurzfilm „Aftermath" aus dem Jahr 1994. Ein Jahr nach dessen Entstehung wurde er beschuldigt, für das berüchtigte Alien-Autopsie-Filmmaterial verantwortlich zu sein – diese Anschuldigung wurde jedoch später zurückgenommen, nachdem Ray Santilli als Urheber identifiziert wurde. „Aftermath" bildet den zweiten Teil einer Kurzfilmtrilogie mit dem Titel „La Trilogía De La Muerte" (Die Trilogie des Todes), zu der auch „Awakening" (1990) und „Genesis" (1998) gehören. Die drei Filme stehen jeweils für eine Lebensphase und zeigen laut Beschreibung, wie verwundbar der Mensch gegenüber Zeit, anderen Menschen und materiellem Besitz ist. Später drehte Cerdà mit „The Abandoned" einen Spielfilm über eine amerikanische Filmproduzentin, die in ihre russische Heimat zurückkehrt, um die Wahrheit über ihre Familiengeschichte zu erfahren. Der Film erschien 2006 zunächst im Rahmen des After Dark Horrorfest in den USA, kam 2007 regulär ins Kino und erschien im Juni desselben Jahres auf DVD.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Spielfilme von Nacho Cerdà als Regisseur verzeichnet: „Aftermath" (1994) und „The Abandoned – Die Verlassenen" (2006). Beide Titel liegen im Bereich Horror, Thriller und Krimi und decken eine Zeitspanne von zwölf Jahren ab. Serien sind nicht vertreten, das Werk bei uns besteht ausschließlich aus Spielfilmen.
Einordnung
Die beiden Titel bewegen sich mit 5,5 und 5,4 von 10 auf einem ähnlichen, leicht unterdurchschnittlichen Niveau, der Schnitt liegt bei 5,5 von 10. Zwischen dem ältesten und dem neuesten bei uns gelisteten Werk liegen zwölf Jahre, der jüngste Titel ist inzwischen fast zwei Jahrzehnte alt.