Kim Seong-hun
Werdegang
Kim Seong-hun wurde am 20. Februar 1971 in Gangneung in der südkoreanischen Provinz Gangwon geboren und studierte an der Hankuk University of Foreign Studies. Seine Laufbahn begann er als Regieassistent bei den romantischen Komödien „Oh! Happy Day" (2003) und „He Was Cool" (2004). 2006 folgte sein Regiedebüt mit „How the Lack of Love Affects Two Men", das eher verhalten aufgenommen wurde. Erst Jahre später, nach langer Arbeit an einem neuen Drehbuch, gelang ihm mit der Action-Thriller-Komödie „A Hard Day" (2014) der Durchbruch: Der Film handelt von einem korrupten Mordermittler, der die Leiche eines Unfallopfers im Sarg seiner Mutter versteckt und anschließend von einem Erpresser bedrängt wird. Später übernahm Kim die Regie der ersten koreanischen Netflix-Originalserie „Kingdom", die die Joseon-Dynastie mit dem Zombie-Horror-Genre verbindet.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind fünf Titel von Kim Seong-hun als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Die Zeitspanne reicht von 2014 bis 2021, also über sieben Jahre. Vertreten sind „Tunnel" (2016), „Kingdom: Ashin of the North" (2021), „A Hard Day" (2014), „Rampant" (2018) und „Confidential Assignment" (2017). Die Genres reichen von Thriller, Drama und Krimi über Fantasy und Mystery bis zu Action und Horror, was auf eine deutliche Vorliebe für düstere, spannungsgeladene Stoffe mit genreübergreifenden Elementen hindeutet.
Einordnung
Die fünf Titel bewegen sich in unseren Bewertungen zwischen 6,8 und 7,3 von 10, im Schnitt bei 7,0. Damit fallen die Einschätzungen recht einheitlich aus, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Der älteste erfasste Titel liegt 43 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste 50 Jahre danach – die Katalogdaten decken somit einen Abschnitt seines späteren Schaffens von sieben Jahren ab.