Jean-Baptiste Durand
Werdegang
Jean-Baptiste Durand wurde 1985 geboren und wuchs in Montpeyroux nahe Montpellier auf. Nach einer schwierigen Schulzeit legte er ein literarisches Abitur mit Schwerpunkt Kunstgeschichte ab und studierte anschließend an der École Supérieure des Beaux-Arts in Montpellier. Zunächst widmete er sich Malerei und Zeichnung, bevor sich sein Interesse dem Film zuwandte. Sein Abschlussfilm L'Amour sans le sexe war ein autobiografisch geprägter Kurzfilm über Freundschaft und die Beziehung dreier junger Menschen in einem Dorf. Nach dem Kunststudium arbeitete er als Techniker bei Filmproduktionen, unter anderem als Bühnenarbeiter, Bühnenbauer, Regieassistent und Schauspieler, daneben drehte er Rap-Musikvideos und zeichnete weiter. 2014 entstand sein erster professioneller Kurzfilm, Il venait de Roumanie, der auf mehreren Festivals gezeigt wurde. Es folgte 2016 die kreative Dokumentation Même les choses invisibles se cachent über den zeitgenössischen Künstler Abdelkader Benchamma, für den er zuvor mehrere Jahre als Assistent gearbeitet hatte. Sein erster Spielfilm, Chien de la casse (deutscher Titel: Schrottplatzköter), wurde 2021 für die Drehbuchlesung bei Premiers Plans ausgewählt und lief 2023 im Wettbewerb, wo er den Publikumspreis gewann.
Filmografie bei uns
Im Katalog ist Jean-Baptiste Durand als Regisseur mit einem einzigen Titel vertreten: Schrottplatzköter aus dem Jahr 2023. Der Film ordnet sich zwischen Drama, Liebesfilm und Komödie ein und ist damit das einzige Werk, das seine Arbeit hier repräsentiert.
Einordnung
Schrottplatzköter erscheint 38 Jahre nach dem Geburtsjahr des Regisseurs und ist zugleich der einzige und damit sowohl älteste als auch neueste Titel im Bestand. Unsere Bewertung liegt bei 6,9 von 10, was angesichts der Datenlage die einzige Grundlage für eine Einschätzung seiner bei uns gelisteten Arbeit bildet.